HSG fehlt Cleverness

Fuldataler Handballer kassieren bittere Niederlage gegen Ost-/Mosheim

Auf der Suche nach der Lücke: Fuldatals Donatas Kudzma (rechts) sieht sich der kompakten Ost-/Mosheimer Deckung um Philip Bachmann (Nr. 55) gegenüber. Foto: Fischer

Fuldatal. Die Zeichen standen im Abstiegskampf der Handball-Landesliga zwischen der HSG Fuldatal/Wolfsanger und dem TSV Ost-/Mosheim lange Zeit auf Sieg für die Hausherren.

Es war eine leidenschaftliche und kämpferische Leistung, mit Aufholjagd und einer Zwei-Tore-Führung bis fünf Minuten vor der Schlusssirene.

Doch statt der zwei so dringend benötigten Punkte verließen die Fuldataler am Ende wieder mit hängenden Köpfen und einer 29:32 (16:16)-Niederlage die Sporthalle an der Eichhecke. Damit haben die Fuldataler mittlerweile sieben Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz.

Fuldatals neuer Trainer Hazim Prezic hatte am Kombinationsspiel seiner Mannschaft gefeilt. Die ersten Würfe landeten aber fast allesamt am Pfosten oder an der Latte, sodass die Gäste nach neun Minuten auf 6:2 davonzogen. Zu keinem Zeitpunkt steckte Fuldatal auf und kämpfte sich zurück in die Partie. Mit einer besseren Deckung und der Manndeckung gegen TSV-Spielmacher Philip Bachmann sowie besseren Abschlüssen kamen die Fuldataler immer näher heran und glichen in der 25. Minute beim 13:13 aus.

Zwar gingen die Gäste danach immer wieder in Führung, doch mit einem verwandelten Siebenmeter von Steve Winterhoff ging es mit einem 16:16 in die Kabine.

Vier Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, als Fuldatal das erste Mal seit der ersten Minute wieder in Führung ging. Zehn Minuten später war der Zwei-Tore-Vorsprung beim Stand von 22:20 perfekt. Zwar haderten die Gastgeber mit der Chancenverwertung, aber der Vorsprung blieb weiter bei zwei Toren.

Bis fünf Minuten vor dem Ende lief noch alles nach Plan für die HSG. Doch dann schlug die große Stunde von TSV-Torwart Alexander Lubadel, der mit seinen Paraden Fuldatal zur Verzweiflung brachte und alle Schüsse in den letzten fünf Minuten parierte.

Zwei Minuten vor dem Ende gingen die Gäste mit 30:29 in Führung und leiteten so die bittere 29:32-Pleite der HSG ein. „Unserem jungen Team hat zum Schluss die Cleverness gefehlt, da haben wir zu statisch gespielt. Schade, dass wir uns für die engagierte Leistung nicht belohnt haben“, bedauerte Hazim Prezic.

Fuldatal/Wolfsanger: Petraukas, Krug - Krätzig 1, Arend 2, Langmann 2, Hellbig 1, Rösler 2, Kudzma 1, Scholz 6, Astapov 2, Kroll 2, Gerner, Beuerle, Seibert 4, Winterhoff 6/6.

Von Tobias Kisling

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