Ganz enge Kiste für den TVH

Wolfsanger. Arbeitssieg für den Handball-Landesligisten TV Hersfeld: Die Lullusstädter siegten in Fuldatal-Wolfsanger ganz knapp mit 32:31 (16:15).

Sekunden vor dem Abpfiff war es Außenspieler Sven Wiegel, der einen Hersfelder Tempogegenstoß erfolgreich mit dem Siegtreffer abschloss. „Das war eine ganz enge Kiste, ein schweres Stück Arbeit. Im Prinzip sind wir noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen“, resümierte Jörg Renkel nach dem Abpfiff.

„Wir sind nie richtig ins Spiel gekommen. Von dem, was wir uns vorgenommen hatten, hat zunächst gar nichts geklappt. Bei uns hat völlig die Aggressivität gefehlt“, ergänzte der TVH-Betreuer. Vor allem an der Wurfausbeute ließ er kein gutes Haar. „Die war unterirdisch schlecht.“

Überdies: Die Gäste agierten bei dem forsch auftretenden Vorletzten zunächst viel zu behäbig. Renkel: „Wir sind nach den Angriffen kaum zurückgekommen.“ Der TVH-Betreuer führt die Statistik als Beweis an. Nach fünf Minuten stand es 5:2 für die Hausherren – vier Gegentreffer resultierten aus Kontern. Erst danach rissen sich die Hersfelder zusammen und glichen erstmals beim Stand von 6:6 (10.) aus.

Doch selbst nach einer knappen Führung (13:10 in der 20. Minute) kehrte keine Sicherheit ins Spiel ein. Der TVH musste bis zum Schluss zittern.

TV Hersfeld: Kretz, Hüter - M. Krause (n.e.), Kemmerzell (8/2), Kromm (4), Förtsch (1), Koch (4), Hampe, Wiegel (7), Kehl, Matthiessen (2).

Von Hartmut Wenzel

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