Handball-Landesliga

TV Hersfeld ganz souverän

Landwehrhagen. In der Handball-Landesliga hat sich der TV Hersfeld deutlich und hochverdient mit 29:23 (20:10) beim HSC Landwehrhagen durchgesetzt.

Durch eine unbewegliche Abwehr und eine ganz schwachen Chancenauswertung vergeigten die Gastgeber die erste Halbzeit komplett. Hersfeld startete hingegen sehr konzentriert. Immer wieder scheiterten die Landwehrhagener an der gut abgestimmten Abwehr der Gäste oder am starken Schlussmann Kai Hüter.

Bis zur Pause enteilt

Zu langsam war das Rückzugsverhalten der Hausherren, sodass die Hersfelder über Tempogegenstöße oder die zweite Welle zu relativ einfachen Toren kam. Kein Mittel fand der HSC auch gegen die Rückraumschützen Lars Matthiessen und Andreas Krause. Zur Pause stand ein für den Gastgeber und seine Fans deprimierender 10:20-Pausenrückstand zu Buche.

„Wir haben so gespielt, wie wir es uns vorgenommen hatten. Das Konterspiel hat funktioniert, und auf Kai Hüter war absolut Verlass“, stellte dagegen Gästetrainer Dragos Negovan erfreut fest.

Aber der angeschlagene HC Landwehrhagen gab nicht auf und kämpfte sich in der zweiten Hälfte ins Spiel zurück. Jetzt zeigte sich die Mannschaft in der Abwehr sehr variabel. Sie spielte von einer 6:0-Variante bis zum offensiven 4:2 gleich mehrere Systeme hintereinander.

Die Hersfelder hatten damit ihre Probleme. Nach 40 Minuten stand es nur noch 16:22. Sie setzten sich aber bis zur 56. Minute wieder mit neun Toren auf 20:29 ab. „Die zweite Hälfte lief nicht mehr so gut. Wir waren zu unkonzentriert und haben das Spiel kurzfristig aus der Hand gegeben. Aber unter dem Strich bin ich sehr zufrieden“, sagte Negovan. Sein Gegenüber Sven Hinz meinte: „Das Spiel haben wir schon in der ersten Hälfte verloren – wir sind aber zurückgekommen.“ (red)

TV Hersfeld: Hüter, Kretz - Matthiessen 7, Krause 6, Kemmerzell 4, Kromm 4, Keller 3, Förtsch 2, Hampe 2, Koch 1, Wiegel, Kehl.

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