Handball-Landesliga: TG Rotenburg will endlich auch in Grebenstein bestehen

In gehobener Stimmung

TGR-Trainer Uwe Mäusgeier lässt sich von der Statistik nicht entmutigen: Die Mannschaft fahre mit einem gesunden Selbstvertrauen nach Grebenstein. Foto: Walger

Rotenburg. „Wir wollen diesmal versuchen, dort was auf die Reihe zu kriegen“, sagt Uwe Mäusgeier, der Trainer der Landesliga-Handballer der TG Rotenburg. Sie müssen diesmal erst am Sonntag um 17.30 Uhr ran, was bei ihnen keine große Freude auslöst. Vor allem aber führt die Reise nach Grebenstein zur SHG Hofgeismar/Grebenstein. Und dort hat die TGR in den vergangenen Jahren regelmäßig verloren, in der Saison 2012/13 sogar mit 20:35.

Uwe Mäusgeier lässt sich von der Statistik aber nicht unterkriegen und führt die Auswärtsstärke seines Teams in dieser Saison an. Schon dreimal hat es eine fremde Halle als Sieger verlassen, sogar bei den gefürchteten Korbachern ist das gelungen.

„Unser Lauf von drei gewonnenen Spielen in Folge hat die Stimmung gehoben“, sagt Uwe Mäusgeier. Als es zuvor nicht so gut lief, habe die Mannschaft zusammengehalten und den Hebel umgelegt. „Wir fahren mit einem gesunden Selbstvertrauen dorthin und dem festen Willen, die Punkte mitzunehmen.“

Die Gastgeber haben wie die TGR 8:8 Zähler auf dem Konto. Auch das Torverhältnis ist fast identisch, was dafür spricht, dass sich ein spannendes Spiel entwickeln könnte. Wie seine Rotenburger in diesem vorgehen müssen, darüber hat Uwe Mäusgeier klare Vorstellungen. Vor allem, was die Abwehr angeht. Die müsse sich gegenüber dem mühsamen Heimerfolg über Kellerkind Flieden steigern. „Da haben wir zu langsam verschoben und die Leute laufen lassen. Das darf uns in Grebenstein nicht passieren, wenn wir was holen wollen“, sagt Uwe Mäusgeier.

Dieses Trio genießt Respekt

Großen Respekt hat er vor dem Rückraum der SHG mit Schröer, Fehling und Gerold. Die sind nicht auf ihre Postionen festgenagelt, sondern kreuzen munter hin und her. Da auch über die Seiten Gefahr droht, müssen die Rotenburger hellwach im Kopf und flink auf den Beinen sein.

Tempo ist von den Gästen zudem gefordert, wenn sie im Besitz des Balles sind. „Die haben eine starke Deckung. Wir müssen versuchen, mit schnellem Spiel Löcher zu reißen“, sagt Uwe Mäusgeier.

Was das Personelle angeht, gibt es ein paar neue Sorgen. Marcus Einhorn hat sich eine Zerrung im Rücken zugezogen. Sein Einsatz ist fraglich. Torwart Tomas Pankiewicz schlug gegen Flieden nach einem Schubser mit dem Kopf am Boden auf und hat sich wohl eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen. Er fehlte im Dienstagtraining.

Dafür gibt es positive Nachrichten von den Langzeitverletzten. Florian Schmidt und Phillip Debus seien auf einem guten Weg, berichtet Uwe Mäusgeier, der mit beiden viel Einzeltraining macht. Und Boze Balic hat sein Comeback ja schon am vergangenen Wochenende gefeiert. „Er braucht aber noch Zeit, um wieder in Form zu kommen, „er hatte ja seit Mai nicht mehr Handball gespielt“, sagt sein Coach.

Von Thomas Walger

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.