Handball-Landesliga: Aufsteiger OMO im Pech - MSG gibt Sieg noch aus der Hand

MT II gewinnt Spitzenspiel

Vlad-Alexandru Avram nimmt Maß: Melsungens Rückraumspieler war mit sieben Treffer am klaren Erfolg im Spitzenspiel beteiligt. Hier kann Hersfelds Janis Deppe (rechts) nur noch zuschauen. Foto: Hahn

Schwalm-Eder. Im Spitzenspiel der Handball-Landesliga gab sich die MT Melsungen II gegen den TV Hersfeld keine Blöße und übernahm nach einem 33:29-Sieg die Tabellenführung.

Landesliga Männer:

MT Melsungen II - TV Hersfeld 33:29 (19:11). Das Team von Trainer Georgi Sviridenko war von Beginn an spielbestimmend gegen verunsichert wirkende Gäste. Getragen von einem starken Fabian Meyfarth im Tor und einem guten Rückraum um Maximilian Pregler (10 Tore) und Vlad Avram (7) setzten sich die Melsunger über 10:5 (10. Minute) und 16:10 (27.) bis zur Halbzeit auf 19:11 ab. Auch nach dem Seitenwechsel gab die MT weiter den Ton an. Hersfeld nahm Pregler mit einer Manndeckung aus dem Spiel, doch die Bundesliga-Reserve nutzte den Platz und fand immer wieder den Kreisläufer oder eingelaufene Außenspieler für leichte Tore. „Wir waren da gut vorbereitet und haben das stark gemacht,“ lobte Sviridenko seine Mannschaft.

In der 39. Minute baute Linksaußen Marcel Dietrich den Vorsprung auf 26:13 aus. Danach ließ Sviridenko die Spieler aus der zweiten Garde ran. Scheinbar zu früh. Innerhalb von 15 Minuten kam Hersfeld wieder bis auf vier Tore heran und es entwickelte sich eine spannende Schlussphase. Die wieder eingewechselte Stammsieben um Pregler brachte den Vorsprung über die Zeit.

Tore MT: Dietrich 1, Schuldes 3, Avram 7, Damm 3, Pregler 10/3, Bruns 3, Gisbrecht 4/1, Dexling 1, Barth 1.

HSG Fuldatal/Wolfsanger - TSV Ost-/Mosheim 27:26 (12:14). Das war eine vergebene Chance. Äußerst unglücklich mussten sich die Hochländer in Fuldatal geschlagen geben und haderten dabei mit den Unparteiischen. 20 Sekunden vor Spielende prallte der Ball von einem Fuldataler Spieler ab und ins Seitenaus. Doch das Gespann Solf/Harms entschied auf Einwurf für die Gastgeber. Das bot Paul Helbing die Chance, mit einem verdeckten Schlagwurf noch den Siegtreffer zu erzielen.

„So zu verlieren tut extrem weh. Wir fühlen uns da um den Punkt gebracht,“ ärgerte sich TSV-Coach Mario Lubadel, der allerdings die Hauptschuld für die Niederlage bei der eigenen Chancenverwertung sieht: „Wir sind über 60 Minuten das bessere Team, aber wir schaffen es nicht, uns abzusetzen.“

Tore OMO: Seb. Wicke 3, Staubesand 2, Kinnback 2, Remus 1, Hagemann 1, Berz 4, Findeisen 12/9, Proll 1.

MSG Körle/Guxhagen - HSG Baunatal 35:35 (19:17). „Vor dem Spiel hätten wir das Ergebnis sofort unterschrieben, so ist es natürlich etwas ärgerlich,“ erklärte MSG-Coach Udo Horn. Was war passiert? Fünf Sekunden vor Schluss kassierten die Körler den 35:35-Ausgleichstreffer durch den Halbrechten Markus Seifert. Dabei lagen die Körler drei Minuten vor Spielende noch mit 35:32 in Führung. Doch mehrere unkonzentrierte Abschlüsse wurden postwendend von den Gästen bestraft.

Zuvor waren die Hausherren die spielbestimmende Mannschaft. Insbesondere der Körler Rückraum um Jannis Kothe (11 Tore) und Christian Siebert (10) zeigten sich treffsicher. „Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht, leider haben wir uns nicht belohnt,“ zeigte sich Horn zumindest mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Tore MSG: Siebert 10/2, Kienast 5, Imke 4, Lanatowitz 1, Ploch 4, Kothe 11. (mn)

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