Handball-Landesliga: Ersatzgeschwächte Landwehrhäger 26:28 gegen Alsfeld

Guter HSC nicht belohnt

Harter Kampf im Angriff: Landwehrhagens Eugen Maier (am Ball) und Arne Heyne (links) bleiben hier gegen Jochen Stradal ohne Torerfolg. Foto: Frankfurth

Landwehrhagen. In einer kampfbetonten und spannenden Begegnung der Handball-Landesliga unterlag der HSC Landwehrhagen dem TV Alsfeld mit 26:28 (14:13). Damit verpasste der HSC eine Überraschung gegen den Tabellenzweiten nur knapp. Die Leistung dürfte HSC-Trainer Sven Hinz aber Zuversicht geben.

Neben Torhüter René Hüsken und Patrick Zimmermann musste Spielertrainer Sven Hinz auch auf Rechtsaußen Fabian Hörder verzichten, der sich im Training verletzt hatte. Zu viele technische Fehler unterliefen dem HSC zu Beginn, so dass die Gäste in der 15. Minute mit 7:3 in Führung gingen. Zunehmend schlichen sich jetzt jedoch auch in der Offensive des Gegners Fehler ein. Mario von Gemünden, der für Hüsken von Beginn an das Tor des HSC hütete, parierte fantastisch, und der HSC kämpfte sich in das Spiel zurück. In der 25. Minute gelang der Anschlusstreffer zum 9:10. Marc Adam glich vier Minuten vor der Halbzeit zum 11:11 aus, und Tobias Wichert brachte die Gastgeber erstmalig in Führung.

Alsfeld konnte im Gegenzug jedoch wieder ausgleichen. Sven Hinz setzte sich gegen die stark agierende Abwehr der Gäste zum 14:13 durch, und Mario von Gemünden rettete durch eine Glanzparade die Führung des HSC Landwehrhagen in die Halbzeitpause.

Danach hielten die Obergerichtler dem Offensivdruck des TV Alsfeld bis zur 45 Minute stand. Louis Feckler hielt den HSC mit fünf Treffern im Spiel. Gästetrainer Liviu Pavel griff in das Spiel ein und wechselte sich selbst ein. Von nun an setzten beide Mannschaften auf eine 5-1-Deckung. Louis Feckler und Jochen Stradal standen unter Manndeckung. In der Offensive fand der HSC nicht mehr die richtigen Mittel. Besonders einige zu früh abgeschlossene Angriffe wirkten sich negativ aus. Auf der anderen Seite konnte Alsfeld durch drei Treffer in Folge zum 27:24 die Vorentscheidung perfekt machen. „ Wir haben eine starke kämpferische Leistung gezeigt. Es war überhaupt ein spannendes Kampfspiel. Mehr war einfach nicht drin“, meinte Sven Hinz. Auch Gästetrainer Liviu Pavel attestierte dem HSC eine starke Leistung, mit der er so nicht unbedingt gerechnet hat. HSC: von Gemünden, Herzfeld – Feckler 8, Adam 5/2, Heyne 4, Brücker 2, Hinz 2, Wichert 2, Beinhauer 2, Höpcke 1, Merwar, Maier. (zmf)

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