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Handball: Landesliga-Meister HSG Baunatal überzeugt als Team

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Von: Peter Fritschler

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Der Landesliga-Meister: Jubel bei der HSG Baunatal mit (hinten von links) Bernd Röhrscheid, Tim Range, Christian Vogt, Max Henkel, Tim Hartung, Jannis Kiekel, Alexander Lubadel, Markus Seifert, Maximilian Suter, Luca Rietze, Jonas Kutzner, Jannik Käse, Tobias Oschmann, Mike Fuhrig, Finja Kräbs, (vorn von links) Jannik Richter, Simon Gruber, Lukas Dexling und Adrian Rudolph.
Der Landesliga-Meister: Jubel bei der HSG Baunatal mit (hinten von links) Bernd Röhrscheid, Tim Range, Christian Vogt, Max Henkel, Tim Hartung, Jannis Kiekel, Alexander Lubadel, Markus Seifert, Maximilian Suter, Luca Rietze, Jonas Kutzner, Jannik Käse, Tobias Oschmann, Mike Fuhrig, Finja Kräbs, (vorn von links) Jannik Richter, Simon Gruber, Lukas Dexling und Adrian Rudolph. © Andreas Fischer

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 18:1 Punkte nach der Hauptrunde – ein Zähler wurde wegen Nichterreichen des Schiedsrichtersolls gestrichen. 18:2 nach der Aufstiegsrunde. Die Männer der HSG Baunatal sind souveräner Meister der Handball-Landesliga Nord und steigen in die Oberliga Hessen auf. Damit knüpfen die Baunataler erfolgreich an die letzten Aufstiege in die Oberliga an, die ebenfalls souverän waren (siehe Hintergrund).

Der Erfolg der VW-Städter ist eng mit einem Namen verbunden: Mike Fuhrig. Der frühere Nationalspieler kam zu Saison 2017/18 als Trainer zur HSG und schaffte es, die Mannschaft zu formen, die nächste Saison in der Oberliga spielen wird. Fuhrig hat das Team dazu gebracht, zuerst an seine eigenen Stärken zu denken und dann erst an die des Gegners. Und er hat es geschafft, dass die Mannschaft weiß, über welches Repertoire sie verfügt und wie und wann es einzusetzen ist. Große Pluspunkte der HSG waren die starke Abwehr, das schnelle Spiel aus dieser nach vorn und eine gute Trefferquote.

Die HSG kann für die neue Aufgabe auf einen Förderverein und Sponsoren bauen. „Wir sind als Verein auf die Oberliga vorbereitet, wirtschaftlich und sportlich“, sagt der Vorsitzende Peter Norwig. „Die Spieler, die aufgestiegen sind, und vor allem auch der Trainer haben unser Vertrauen.“ Die Verpflichtung von Fuhrig als Coach sei für viele Spieler ein wichtiger Punkt gewesen, zur HSG zu kommen – und zu bleiben.

Die Baunataler waren eindeutig die prägende Mannschaft in der Haupt- und auch der Aufstiegsrunde. Die VW-Städter rückten im Laufe der Saison immer näher zusammen, wurden immer mehr zu einer Einheit.

„Unsere Ausfälle zogen sich wie ein roter Faden mit durch die Saison. Aber die Mannschaft hat es immer wieder geschafft, das auszugleichen“, sagt Fuhrig. Dem Trainer ist schon bewusst, dass andere Klubs die gleichen Sorgen hatten.

Die Meisterschaft ist für Fuhrig keine Momentaufnahme. „Das hat sich in den letzten vier, fünf Jahren entwickelt“, sagt der frühere Nationalspieler. Das Team an sich sei erheblich weitergekommen und die Spieler individuell. Spielweise und Mannschaft seien immer besser aufeinander abgestimmt worden.

„Wir haben keinen Spieler im Team, der nur an sein Eigeninteresse denkt, alle ziehen an einem Strang und gehen im Spiel bis ans Limit“, sagt Fuhrig.

Dem 57-Jährigen ist schon klar, dass die Anforderungen in der Oberliga höher sind. „Da werden wir in der Abwehr auf jeden Fall noch ganz anders gefordert“, sagt Fuhrig. Aber den Klassenerhalt als Ziel wollte er sich schon vorstellen.

Grundsätzlich geht die HSG Baunatal mit dem Aufsteigerteam in die Oberliga, neu sind Janis Kiekel, Nico Martin, Michael Schäfer (alle GSV Eintracht Baunatal), Lukas Reinbold (TSV Wollrode) und Marvin Heidig (Plesse-Hardenberg). (Peter Fritschler)

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