Fünf Teams gewinnen

Handball: Landesliga-Quintett sorgt für Furore

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Angespannt: Der Bettenhäuser Christoph Ganasinski (rechts) geht mit Vehemenz in den Zweikampf mit seinem Twistetaler Widersacher Joshua Sturm. 

Kassel. Ein goldenes Wochenende erlebten die heimischen Männermannschaften in der Handball-Landesliga. Zu fünf Partien – immerhin vier davon auswärts – traten sie an, fünfmal verließen sie als Sieger die Halle. Die Klubs sammelten dabei wertvolle Punkte im Kampf um den Titel sowie gegen den Abstieg.

TSV Vellmar

Die individuelle Klasse der Vellmarer machte beim 22:18 (11:10)-Erfolg bei der MSG Körle/Guxhagen den Unterschied. Besonders Rechtsaußen Simon Adam (9 Tore) und Torhüter Christian Gumula, der einmal mehr mit 20 Paraden glänzte, taten sich hervor. Der TSV gab somit seit dem 6. Oktober keinen Punkt mehr ab und geht mit drei Punkten Vorsprung auf Nachbar Fuldatal/Wolfsanger in die Weihnachtspause.

Fuldatal/Wolfsanger

Die HSG Wesertal scheint der HSG Fuldatal/Wolfsanger zu liegen. Nach dem hohen 38:21-Erfolg im Hinspiel setzte sich die Mannschaft von Trainer Hazim Prezic auch in gegnerischer Halle beim 35:26 (18:15) klar durch. Gegen den Tempohandball der Gäste fand Wesertal kein Mittel. Spätestens in den ersten Minuten nach der Pause stellte Fuldatal die Weichen auf Sieg, als es von 21:18 auf 25:18 enteilte. Die HSG geht somit als Zweiter in die Pause. Erfolgreichster Werfer war Till Welch mit sieben Toren.

HSG Baunatal

Die Baunataler machten mit ihrem 32:31 (13:15) beim TV Hersfeld einen Sprung auf Rang vier. „In den ersten 15 Minuten waren meine Jungs mit ihren Gedanken irgendwo anders, aber nicht auf der Platte“, sagte Baunatals Trainer Mike Fuhrig. Der TVH lag 11:4 vorn. Fuhrig reagierte, stellte auf eine 5:1-Deckung um. Fortan lief es besser. 38 Sekunden vor Schluss lag Baunatal 30:31 hinten. Dann glich Jannik Käse, mit acht Treffern erfolgreichster Schütze der Gäste, aus. Torhüter Max Suter parierte beim folgenden Hersfelder Angriff und Markus Seifert versenkte den Ball in letzter Sekunde zum umjubelten HSG-Sieg.

TSG Dittershausen

Sie mussten beim Hünfelder SV gewinnen, um nicht auf einem Abstiegsplatz in die Pause zu gehen. Und das gelang, obwohl sie beim Absteiger als Außenseiter antraten. Mit 27:26 (10:13) gewann die TSG Dittershausen bei den Osthesssen erstmals wieder nach drei Niederlagen und ist nun Neunter. Mit zwölf Treffern, davon sieben von sieben Siebenmetern, hatte Moritz Gerlach großen Anteil am Triumph. Als die TSG 10:15 hinten lag (34.) deutete wenig auf ein gutes Ende hin. Doch schon fünf Minuten später glückte Jannik Braun der 16:16-Ausgleich. Erstmals lag Dittershausen beim 22:21 (49.) vorn. Den Ausgleich des HSV zum 26:26 (58.) konterte Mathias Siebert für die Gäste in der gleichen Minute zum 27:26. Den knappen Vorsprung rettete die TSG über die Zeit.

VfB Viktoria Bettenhausen

Die Nachbarn gewannen – da wollte Bettenhausen, zumal als einziges der fünf Teams zuhause spielend, nicht nachstehen. Das 25:21 (13:12) gegen Twistetal war der erste Sieg seit sechs Wochen und brachte den Sprung auf Rang zehn. 

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