TG Rotenburg empfängt abstiegsgefährdete HSG Hofgeismar/Grebenstein

Das Heimspiel gegen Hofgeismar/Grebenstein dürfte wieder ein heiß umkämpftes werden: So wie das vor fast genau einem Jahr, in dem Rotenburgs Tomislav Balic in dieser Szene den Wurf blocken konnte. Foto: Walger

Rotenburg. Wenn diese beiden Mannschaften sich messen, entscheidet oft ein Tor über Sieg und Niederlage. So war es zumindest die letzten fünf Male.

Richtig rund gelaufen ist es zuletzt für die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg. Dem imponierenden 32:22-Heimerfolg über den Eschweger TSV war ein 32:29-Auswärtssieg bei der MSG Körle/Guxhagen gefolgt. Nun soll in der Rotenburger Großsporthalle gegen die HSG Hofgeismar/Grebenstein der dritte Streich folgen. Anwurf wird zu gewohnter Zeit am Samstag um 17.30 Uhr sein.

Während die TGR mit 16:16 Punkten als Tabellenfünfter das Mittelfeld anführt, liegt Hofgeismar/Grebenstein (7:25) als Vorletzter auf einem Abstiegsplatz. Das rettende Ufer ist schon fünf Zähler entfernt.

Diese Ausgangslage mache den Gegner besonders gefährlich, glaubt TGR-Trainer Robert Nolte: „Das wird kein Selbstläufer. Die werden mit aller Macht versuchen, etwas mitzunehmen. Hofgeismar/Grebenstein ist eine Mannschaft, die immer kämpft und ganz selten hoch verliert.“

Zehn Spiele ohne Sieg 

Von den letzten zehn Spielen hat die HSG sieben verloren, die anderen drei endeten unentschieden. Dass es nicht besser bei ihr läuft, macht Robert Nolte an den vielen Verletzten fest, die es regelmäßig zu ersetzen gilt.

„Weil sie immer wieder in anderer Besetzung antreten müssen, sind sie nicht sonderlich eingespielt. Deshalb glaube ich auch nicht, dass sie uns mit tollen Konzepten überraschen werden. Aber sie sind individuell sehr stark, gehen oft eins gegen eins und machen 60 Minuten Tempo“, sagt der TGR-Coach.

Kein Raum für Hochmut 

Selbstbewusst werde seine Mannschaft in das Spiel gehen, aber nicht überheblich - das steht uns nicht“, kündigt Robert Nolte an. Er hat die knappe und unglückliche 22:23-Niederlage aus der Hinrunde noch in frischer Erinnerung. Die vier Spiele in den beiden Serien zuvor hatte die TGR gewonnen - allesamt aber nur mit einem Tor.

„Hofgeismar/Grebenstein ist eine Mannschaft mit einem ganz eigenen Rhythmus. Gegen sie müssen wir unseren Stil spielen“, sagt Robert Nolte. Er wäre jedenfalls nicht überrascht, wenn es auch am Samstag wieder richtig spannend würde. Und stimmungsvoll, denn die MSG reist stets mit vielen lauten Anhängern an. Aber der TGR-Trainer hofft, dass die heimischen Fans da gut gegenhalten werden.

Die 6:0-Abwehr der MSG stehe „ganz gut“, dahinter habe sie starke Torhüter - und einen gefährlichen Rechtsaußen: Rechtshänder Simon Adam hat der TGR in der Vergangenheit schon oft Probleme bereitet.

Doch die Motivation bei seinen Rotenburgern ist hoch. Sie wollen sich nicht nur für die Hinrunden-Niederlage revanchieren, sondern auch das Punktekonto positiv gestalten und auf 18:16 aufstocken. Die persoenllen Voraussetzungen dafür sind ganz ordentlich. Zwar sind einige Spieler wegen kleinerer Verletzungen oder grippaler Infekte nicht ganz auf dem Damm - am Samstag sollten aber zumindest alle einsetzbar sein. Wechselmöglichkeiten sind Robert Nolte gegen die jungen, fitten MSG-Akteure auch höchst willkommen.

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