Ausverkaufte Halle erwartet 

Kopf an Kopf ins Rekordspiel: TSV Vellmar empfängt die HSG Fuldatal/Wolfsanger 

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Kopf-an-Kopf-Duell: Felix Heckmann (links) spielt morgen mit dem TSV Vellmar gegen die HSG Fuldatal/Wolfsanger mit Daniel Botte. 

Der Tabellenführer der Handball-Landesliga-Nord, der TSV Vellmar, hofft am Sonntag (18 Uhr) auf eine ausverkaufte Halle im Topspiel gegen Verfolger HSG Fuldatal/Wolfsanger.

Es ist das Spiel der Spiele im heimischen Handball, mit vorentscheidendem Charakter in Sachen Meisterschaft. Gewinnen die Hausherren, sind sie auf dem besten Weg zu Titel und Aufstieg. Siegen die Gäste, ist alles wieder offen.

Und es ist auch das Spiel, mit dem eine Bestmarke aufgestellt werden soll. 1200 Zuschauer passen in die Großsporthalle. Ist sie ausverkauft, dann dürfte dies ein Rekord für ein Spiel in der Landesliga sein. Bis jetzt sieht alles danach aus. Also beste Voraussetzungen für ein stimmungsvolles Derby.

Der Vellmarer Felix Heckmann spielte in der letzten Saison noch bei der HSG, Daniel Botte wechselte in der Winterpause vom TSV an die Eichhecke. Wir sprachen mit beiden vor dem großen Spiel.

Felix Heckmann: „Die HSG hat eine junge und schnelle Mannschaft, die sich positiv entwickelt hat. Mit ihrer ersten und zweiten Welle sind die Fuldataler enorm gefährlich. Meine ehemaliger Mannschaftskollege Daniel Botte ist für die HSG eine echte Verstärkung am Kreis, ihn darf man nicht aus den Augen lassen.

Uns ist schon klar, dass der Schlüssel für einen Sieg unsererseits in der Abwehr liegt. Da müssen wir kompakt stehen, schnell agieren und entschlossen zupacken. Auf der anderen Seite dürfen wir uns im Angriff keine technischen Fehler und Ballverluste erlauben, denn die werden sofort bestraft. Höchste Konzentration ist da von der ersten bis zur letzten Sekunde gefragt.

Wir wollen dieses Spiel gewinnen, weil wir dann der Meisterschaft einen gewaltigen Schritt näher sind. Ein Sieg gegen den direkten Verfolger würde uns ein gutes Punktepolster in Sachen Vorsprung bescheren.“

Daniel Botte: „Der TSV Vellmar hat einen breiten Kader mit vielen jungen Spielern, aber auch alten Hasen. Im Lauf der Saison ist ein Team zusammengewachsen, das zu Recht an der Tabellenspitze steht. Torhüter Christian Gumula kann, wenn er einen seiner Spitzentage erwischt, ein Spiel ganz allein entscheiden. Finn Hujer hat im Rückraum als Spielgestalter einen großen Schritt nach vorn gemacht. Dazu kommen schnelle Leute wie Felix Heckmann oder Tim Räbiger, abgeklärte Akteure wie Peter Petrovszki oder Lance-Phil Stumbaum.

Wir haben eine Mannschaft, die zu achtzig Prozent aus jungen Spielern, die meist noch aus dem Verein kommen, besteht. Egal wie das Spiel ausgeht, die Jungs machen dabei immer einen Schritt nach vorn, entwickeln sich weiter. Jedes Spiel ist für sie Erfahrung und Erlebnis, aus jedem Spiel ziehen sie Kraft und ihre Schlüsse. Unsere Mannschaft ist deswegen immer in der Lage auch zu überraschen.“

Karten gibt es bis heute um 15 Uhr im Gartencenter Ziegener in Vellmar (z 82 14 13) und am Sonntag an der Abendkasse

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