Handballer der TG Rotenburg sollen in der Abwehr kompakt stehen

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Er soll für seine TG Rotenburg aus dem rechten Rückraum für Gefahr sorgen: Stefan Ebenhoch, der sich hier gegen Großenlüder/Hainzells Benedikt Dimmerling durchsetzt.

Rotenburg. Team von TGR-Trainer Robert Nolte empfängt den Tabellendritten der Landesliga.

Die Handballer der TG Rotenburg bekommen Besuch von einem der spielstärksten Teams der Landesliga. Am Samstag um 17.30 Uhr stellt sich die HSG Großenlüder/Hainzell in der Rotenburger Großsporthalle vor.

Zu Saisonbeginn galten die Männer aus dem Hünfelder Land für TGR-Trainer Robert Nolte als einer der ganz heißen Titelkandidaten. Mit Spitzenreiter MT Melsungen II und dem TV Hersfeld konnte die HSG dann doch nicht ganz mithalten. Mit 25:11 Punkten ist sie hinter diesem Duo aber die dritte Kraft in dieser Klasse.

Im Moment läuft es für die Mannschaft von HSG-Trainer Matthias Deppe allerdings nicht rund. Einer katastrophalen zweiten Halbzeit bei der 24:34-Pleite bei der HSG Fuldatal/Wolfsanger folgte eine überraschende 27:29-Heimniederlage gegen die immer noch abstiegsgefährdete TSG Dittershausen. Allerdings fehlte den Gastgebern da auch der torgefährliche Lukas Dimmerling. „Lukas ist bei denen immer noch der Kopf in der Deckung und im Angriff“, sagt Robert Nolte. Außerdem zähle er zu den besten Konterspielern weit und breit.

In der Hinrunde unterlag die TG Rotenburg bei der HSG Großenlüder/Hainzell mit 29:35. Dabei bot sie dort bis Mitte der zweiten Halbzeit eine ganz starke Leistung und blieb bis zum 22:20 auf Tuchfühlung. Dann aber erlahmten die Kräfte der TGR. Eine Konterwelle ergoss sich über die Gäste, die in der 52. Minute hoffnungslos 21:31 im Rückstand lagen.

Eine überragende Leistung aufseiten der TG Rotenburg bot damals Boze Balic, dem acht Treffer gelangen. Ausgerechnet der Kroate wird am Samstag fehlen. Im Spiel in Ihringshausen hatte er sich eine tiefe Schnittverletzung zwischem dem kleinen Finger und dem Ringfinger der linken Hand zugezogen, die im Krankenhaus mit mehreren Stichen genäht werden musste. Die Fäden sollen nächste Woche gezogen werden.

„Er fehlt uns natürlich an allen Ecken und Enden“, sagt Robert Nolte, der im personellen Bereich weitere Sorgenkinder hat. So konnten Jonas Troch, Marcus Einhorn und Jan-Oliver Holl am Dienstag nicht trainieren. Hinter ihrem Einsatz stehen Fragezeichen. Auch Christian Eimer könnte noch ausfallen. „Umso wichtiger ist, dass Nils Gerlich und Stefan Ebenhoch dabei sind“, sagt der TGR-Coach mit Blick auf seine rechte Seite.

Robert Nolte fürchtet, dass die HSG Großenlüder/Hainzell höchst motiviert in Rotenburg auflaufen wird nach ihren beiden empfindlichen Niederlagen. „Was die Qualität in der Breite angeht, ist die HSG gleichzusetzen mit den Melsungern und den Hersfeldern. Sie ist auf jeder Position stark und teilweise sogar doppelt stark besetzt.

Auf die Frage, wie die HSG zu bezwingen sein könnte, antwortet Robert Nolte so: „Wir müssen uns was einfallen lassen. Wenn wir kompakt stehen, haben wir unsere Chance, gerade zu Hause.“

Seine Jungs müssten sehr ballsicher agieren, dürften dem Gegner nicht oft den Ball schenken und müssten selbst das Tempo bestimmen. Dann könne man den Favoriten wohl ärgern.

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