Ein Hauch von Bundesliga

Landesliga: Treffen zweier Ex-Profis – Derbys stehen im Blickpunkt

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Duell aus der vergangenen Saison: Baunatals Lennart Kusan (weiß) setzt sich gegen die Dittershäuser Lukas Reinbold (von links) und Tim Poppenhäger durch.

Kassel. In der Handball-Landesliga stehen an diesem Spieltag zwei Derbys im Blickpunkt.

Bei den Männern empfängt die TSG Dittershausen die HSG Baunatal. Bei den Frauen hat die HSG Lohfelden/Vollmarshausen den GSV Eintracht Baunatal zu Gast.

Herren

Im Fokus des Spiels Dittershausen gegen Baunatal am Sonntag um 17.30 Uhr in Dörnhagen stehen die beiden neuen Trainer. Auf der einen Seite Sead Kurtagic, auf der anderen Mike Fuhrig. Die beiden Übungsleiter verbindet eine Bundesligavergangenheit. TSG-Trainer Kurtagic lief für die MT Melsungen auf. Fuhrig war viele Jahre für die SG Wallau/Massenheim aktiv. Aufeinandertrafen sie beide jedoch nie. „Mike spielte eine Generation vor mir“, sagt Kurtagic. Dennoch kennen sich die beiden aus der Handball-Szene.

Die Erfahrungen als Profi sind auch in den jeweiligen Landesliga-Teams zu erkennen. „Einige spielerische Elemente, vor allem Überzahlsituationen, werden im Profi-Bereich genutzt“, sagt der TSG-Trainer. So erwartet Kurtagic eine sehr dynamische Baunataler Mannschaft, die schnell den Weg in die Offensive sucht.

Beide Teams stehen mit vier Pluspunkten gut in der Tabelle da. Kleinigkeiten werden das Spiel entscheiden.

Frauen

Aufsteiger Lohfelden/Vollmarshausen empfängt am Sonntag um 14.30 Uhr den GSV Eintracht Baunatal. Zwar ist die Tabelle nach drei Spieltagen noch nicht aussagekräftig, jedoch weißt sie eine Tendenz auf. Während der Gastgeber noch ohne Sieg ist, gewann die Eintracht ein Spiel. Trotzdem rangiert Baunatal in der Tabelle nur einen Platz vor der HSG. Beide Teams kämpfen gegen den Abstieg.

Für den Aufsteiger wird es Zeit zu punkten. So sieht es auch HSG-Co-Trainerin Nicole Faller: „Gegen den GSV sollten wir zu Hause etwas Zählbares mitnehmen. Sonst wird es langsam eng.“ Gegen die neu zusammengewürfelte Gästemannschaft ist es schwer, sich einzustellen. Daher legt die HSG den Fokus auf die eigenen Stärken und den großen Einsatz. (pfw)

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