Handball-Landesliga: HSG Baunatal schlägt SHG Hofgeismar/Grebenstein 33:25

HSG Baunatal überragt

Weit gestreckt: HSG-Torwart Max Henkel überzeugte beim Sieg seiner Mannschaft mit einer starken Leistung, hier wird er gegen Benjamin Fehling klären. Foto: Malmus

BAUNATAL. Gute Spiele sehen anders aus. Dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit schlug die HSG Baunatal in der Handball-Landesliga der Männer aber die SHG Hofgeismar/Grebenstein noch klar mit 33:25 (11:13).

Die Gastgeber vergaßen am ungewohnten Spielort in der Großenritter Kästner-Halle vor der Pause, dass Handball ein Mannschaftssport ist. Fruchtlose Einzelaktionen bestimmten das Spiel im Angriff. Und wenn man wirklich mal durch war, verballerte man die Chance. In der Abwehr reagierte man auf den Spielaufbau der Gäste immer einen Augenblick zu spät und eröffnete Schroer und Co. die besten Möglichkeiten. Wäre nicht Max Henkel im Tor der HSG in überragender Form (22 Paraden) gewesen, Hofgeismar/Grebenstein hätte deutlicher zur Halbzeit geführt.

Nach der Pause kam die HSG allerdings wie umgewandelt aus der Kabine. „Wir wollten im Angriff durchdachter spielen, in der Abwehr näher am Gegner sein und vor allem den Spielaufbau von Schroer eher stören“, sagte Spielertrainer Tobias Oschmann. „Und das haben wir auch umgesetzt.“ In der Tat war die HSG-Abwehr jetzt deutlich einsatzfreudiger unterwegs und den bekannten halben Schritt schneller. Im Angriff erhöhten die Baunataler den Druck, gingen näher an die Abwehr und spielten vor allem die Spielzüge länger aus.

In der ersten Halbzeit führte die HSG nur beim 3:2 (8.), dann übernahmen die Gäste. 10:6 stand es für diese in der 22. Minute, 13:11 zur Halbzeit. Beim 14:14 (37.) glich Baunatal erstmals aus, beim 16:14 (38.) gelang die erste Zwei-Tore-Führung im Spiel. Entscheidend war, dass die HSG in dieser Phase innerhalb von vier Minuten sechs Treffer in Folge erzielte.

Und dank der starken zweiten Halbzeit einen verdienten Sieg holte. „Nach der Pause haben wir gespielt, wie wir uns das vorgestellt hatten“, freute sich Torhüter Max Henkel. HSG: Henkel, Suter (bei zwei 7 m/22., 48.); Kusiek 6, Feckler 6/2, Wagner 2, Oschmann 5/1, Adam 6, Volland 2, Wagenführ 3, Mett, M. Reinbold 3, Kusan (n.e.)

Von Peter Fritschler

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