Handball-Landesliga: Derbe Heimniederlage für den schlecht vorbereiteten HSC

Hinz fehlen die Worte

Landwehrhagens Holger Höpke (am Ball) versucht hier, sich gegen Janos Zinn (66) und Sebastian Martin (2) durchzusetzen. Foto: Frankfurth

Landwehrhagen. Im fünften Saisonspiel kassierte der HSC Landwehrhagen eine weitere Heimniederlage: Der Handball-Landesligist unterlag vor eigenem Publikum der MSG Großenlüder/Hainzell deutlich mit 23:32 (11:20).

„Heute fehlen mir die Worte. Bei uns läuft derzeit alles schief“, sagte der Landwehrhäger Spielertrainer Sven Hinz, der für diese Partie auf Arne Heyne, Nils Brücker und Fabian Hörder verzichten musste. Von Beginn an zeigte die HSC-Abwehr sich nicht energisch genug. Und in der Offensive - gegen eine allerdings sicher agierende Gäste-Abwehr - produzierten die Landwehrhäger Fehlwürfe in Serie. Im Gegenzug kam die Mannschaft von Gästetrainer Janos Zinn über ihren starken Rückraum mit Lukas Dimmerling und Siemon Münker immer wieder zum Erfolg.

Bereits in der 15 Spielminute führten die Gäste mit 13:6. Bis zur Pause bauten sie diesen Vorsprung auf neun Tore aus (20:11). Selbst als die Gastgeber zu Beginn der zweiten Halbzeit nur noch der „Zweitbesetzung“ der Gäste gegenüberstanden, stellte sich keine Besserung ein.

HSC-Torhüter Mario v. Gemünden verhinderte zwar Schlimmeres, als er einige Angriffe glänzend parierte, doch zur Initialzündung für die Mitspieler wurde seine Leistung nicht. Immer wieder nutzte der Gast schwere Abwehrfehler des HSC, um sich weiter und weiter abzusetzen. Nach 50 Minuten führte er verdientermaßen 30:20. „Wir haben bisher noch nie in Landwehrhagen gewonnen. Daher freue ich mich natürlich über diesen Erfolg. Wir waren hier die überlegenere Mannschaft und haben alles richtig gemacht“ sagt Gästetrainer Janos Zinn.

Demgegenüber wird es für den HSC Landwehrhagen immer enger. „Unsere Vorbereitung auf diese Begegnung hat nicht stattgefunden. Zuviel Spieler waren beruflich oder privat verhindert. Natürlich haben uns drei wichtige Spieler gefehlt. Das kann aber keine Entschuldigung für so eine Leistung sein.“ So jedenfalls könne es nicht weitergehen. „Wir müssen einen Weg finden, um aus der Misere herauszukommen“ nimmt Hinz sein team in die Pflicht.

HSC: v. Gemünden, Erlbeck - Hinz 5/4, Zimmermann 5/1, Schwenke 4, Beinhauer 2, Kudzma 2, Rohdich 2, Becker 1, Höpke 1, Merwar 1, Brunnert, Abe. (zmf)

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