Handball-Landesliga: TSV hat gegen Spitzenreiter zum ersten Mal alle Mann an Bord

Hit: Vellmar in Hersfeld

Hart umkämpft: Wie bei einem früheren Oberliga-Spiel treffen Vellmars Benjamin Gunkel (links) und Hersfelds Marco Kemmerzell (rechts) erneut aufeinander. Foto:  Schachtschneider

Hersfeld. Erster gegen Zweiter: TV Hersfeld gegen TSV Vellmar. Wenn die Vellmarer am Samstag ab 18.30 Uhr in der Hersfelder Geistalhalle antreten, kommt es zum Topspiel der Handball-Landesliga der Männer.

In der Tabelle liegt Hersfeld mit nur einem Minuspunkt an der Tabellenspitze. Dahinter folgt Vellmar mit zwei Verlustpunkten. Getrübt wird die Stimmung bei den Kurstädtern durch den Abzug von vier Punkten am Saisonende wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls. Gut möglich, dass diese Entscheidung am Grünen Tisch eine Trotzreaktion des TVH zur Folge hat. Vellmars Coach Andreas Paul rechnet jedenfalls mit einem hochmotivierten Kontrahenten: „Dieser Entschluss kann eher ein Nachteil für uns sein. Hersfeld wird noch mehr Gas geben, um den Abstand auf uns nicht anwachsen zu lassen.“

Um dem hochgesteckten Ziel des Aufstiegs ein Stück näher zu kommen, benötigen Pauls Schützlinge zwei Punkte. Die Vellmarer strotzen vor Selbstbewusstsein. Paul sagt: „Wir haben in dieser Woche hervorragend gearbeitet und freuen uns riesig auf dieses Spiel. Im Training konnte man dies schon spüren.“

Viele Fans reisen mit

Zumal der TSV-Coach zum ersten Mal mit komplettem Kader trainierte. Somit konnte er seine Truppe noch besser als sonst auf den Gegner einstellen. Dies scheint auch wichtig zu sein, denn Hersfeld verfügt über viel Qualität. Prunkstück ist dabei die Hintermannschaft mit einem herausragenden Torhüter Kai Hüter, der früher in der 2. Bundesliga tätig war. Voraussichtlich operiert Hersfeld mit einer offensiven 3:2:1-Abwehr. Möglichist aber auch eine 4:2-Deckungsvariante. „Hersfeld hat mit Sicherheit unser Korbach-Spiel analysiert und gesehen, dass wir große Probleme mit der offensiven Deckung hatten“, meint Paul, der mit seinem Team aber intensiv an diesen Mängeln gearbeitet hat.

Es ist mit einer großen Kulisse zu rechnen. Umso mehr, als sich etwa 200 Anhänger aus Vellmar auf die Reise machen, um ihr Team zu unterstützen.

Von Fynn Welch

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