Handball-Landesliga: Landwehrhagen enttäuscht bei 21:29-Heimniederlage gegen TG Rotenburg

HSC: Kämpferisch schwache Leistung

Stand zum ersten Mal von Beginn an im HSC-Tor: Der einzig verbliebene Landwehrhäger Keeper Lars Herzfeld.

Landwehrhagen. Gegen die TG Rotenburg blieb der HSC Landwehrhagen weit hinter den Erwartungen zurück. Die Landesliga-Handballer unterlagen deutlich mit 21:29 (12:16). „Mit einer kampfunwilligen Mannschaft kann man keinen Gegner schlagen“ so das Fazit von HSC-Spielertrainer Sven Hinz. Waren die ersten 20. Minuten noch ausgeglichen, zeichnete sich in der Folge ab, wer Herr im Haus war. Sowohl in der Abwehr als auch in der Offensive klappte es bei den Gästen aus Rotenburg besser. Zu viele Lücken in der Abwehr des HSC machten es dem Gegner leicht, sich mit drei Treffern in Folge bis zur 25. Minute mit vier Toren auf 14:10 abzusetzen. Diesem Ergebnis liefen die Gastgeber bis zur Halbzeit hinterher.

„Wir haben uns durch Videoanalysen gut auf Landwehrhagen vorbereitet. Kennen die Stärken und Schwächen der Landwehrhäger aus dem Spiel gegen den TV Alsfeld“, sagte Gästetrainer Robert Nolte.

Auch die zweite Halbzeit begann für die Gastgeber nicht vielversprechend. Tor um Tor setzten sich die Gäste bis zur 40. Minute zum 21:15 ab. Lars Herzfeld, der das Tor des HSC hütete, parierte zwei Würfe und ließ seine Mannschaft kurz aufleben. Sven Hinz und Marc Adam verkürzten im Gegenzug zum 17:21. Dann aber verließen den HSC die Kräfte. Zunehmend unterliefen technische Fehler und Fehlwürfe häuften sich. Rotenburg nutzte die Schwächephase der Gastgeber gnadenlos mit fünf Treffern in Folge und machte die Entscheidung fünf Minute vor Schluss zum 28:18 perfekt. Durch Treffer von Louis Feckler, Tobias Wichert und Nils Brücker konnte der HSC noch zum 21:29 verkürzen. „Wir hatten heute einfach keine Chance, und haben uns in der zweiten Hälfte kampflos aufgegeben“, sagte Sven Hinz. Torhüter Lars Herzfeld meinte zur Niederlage „Das Angriffsspiel war zu harmlos, wir haben einfach zu viel Chancen vergeben. Die Lücken in unserer Abwehr hat Rotenburg genutzte. Aber ich bin auch selbstkritisch. Ich hatte heute keinen Glanztag.“ HSC: Herzfeld, Hüsken - Feckler 8, Adam 6/2, Hörder 3, Brücker 2, Hinz 1, Wiechert 1, Heyne, Höpcke, Merwar, Maier, Beinhauer.

Von Michael Frankfurth

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