Handball-Landesligist siegt erneut

HSG Fuldatal/Wolfsanger: Im Kollektiv zum Erfolg

Hart umkämpft: Fuldatals Marco Schneider (am Ball) setzt in dieser Szene zum Wurf an. Wanfrieds Milos Milosavljevic (links) und Johannes Ebel nehmen ihn in die Mangel.
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Hart umkämpft: Fuldatals Marco Schneider (am Ball) setzt in dieser Szene zum Wurf an. Wanfrieds Milos Milosavljevic (links) und Johannes Ebel nehmen ihn in die Mangel.

Fuldatal. Die Landesliga-Handballer der HSG Fuldatal/Wolfsanger haben ihren Siegeszug fortgesetzt. Gegen den VfL Wanfried feierte das Team den sechsten Sieg in Serie und gewann knapp 18:17 (10:10).

Häufig sind es Nuancen, die im Sport entscheiden. So auch am Samstagabend. In der 56. Minute spazierte Fuldatals angeschlagener Keeper Rene Hüsken beim Stand von 17:16 seelenruhig ins Tor – ersetzte für einen kurzen Augenblick den stark aufgelegten Nico Huth. Strafwurf für Wanfried: Vladimir Djuric, der bis dahin ein sicherer Schütze von der Sieben-Meter-Linie war, scheiterte an Hüsken. Damit stoß der Routinier die Tür zum Sieg auf. Ein Schlüsselmoment.

Es stand Topspiel drauf, es war auch Topspiel drin – von der ersten Minute an. Beide Teams lieferten sich ein intensives Duell, in dem die Deckungen weitgehend überzeugten. Nach fünf Minuten brachte Marcel Witzel die Fuldataler erstmals in Führung (3:2). Die bulligen und trickreichen Wanfrieder ließen aber nicht locker. Aus der 10:7-Führung wurde binnen kürzester Zeit ein 10:10 – gleichzeitig auch der Halbzeitstand.

Nach der Pause wurde es zäher und hektischer. Das Schiedsrichtergespann wirkte zunehmend überforderter. Strittige Entscheidungen in Hülle und Fülle. Und dann riss auch noch der Faden bei den Gastgebern. Es stand 13:15 – 47 Minuten waren gespielt.

Prezic nahm die zweite Auszeit. Und was auch immer er seinem Team mit auf den Weg gab, es schien Früchte zu tragen. Nun wurde es turbulent. Es folgte ein Drei-Tore-Lauf der HSG. Dann gelang Wanfried der Ausgleich (16:16). Adrian Rudolph traf postwendend zum 17:16 und anschließend kam Hüskens Moment. Mit Ansage sorgte Louis Feckler für ein Zwei-Tore-Polster für die HSG. Der Anschlusstreffer fiel aber doch noch. Nun war es reine Nervensache. Die letzte Aktion des Spiels: Freiwurf für Wanfried. Zwei Sekunden waren noch zu spielen. Jochen Stradals Wurf wurde abgefälscht und landete am Pfosten. Der Rest war pure Freude. „Ich bin stolz auf das Team. Das war eine überragende Mannschaftsleistung“, freute sich Prezic.

Fuldatal/Wolfsanger: Huth, Hüsken – Feckler 2, F. Welch 1, Scholz 2, Grebe 2, Barth 1, Witzel 2, Rudolph 5/1, Heckmann 1, Helbing 2/1, Hinz, Schneider, Krätzig.

Wanfried: Krause, Werner – Milosavljevic 5, Djuric 9/7, Nemenco 3/1, Lippold, Ebel, Weiß, Schröder, Stradal.

Von Raphael Wieloch

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