Spiel gegen HSG Landeck/Hauneck

HSG Werra WHO greift nach dem Titel in der Handball-Landesliga

Richtung Meisterschaft? WHO-Trainer Jörg Fischer und seine Mannschaft können mit einem Erfolg gegen die HSG Landeck/Hauneck in der Handball-Bezirksoberliga den Titel klarmachen. 
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Richtung Meisterschaft? WHO-Trainer Jörg Fischer und seine Mannschaft können mit einem Erfolg gegen die HSG Landeck/Hauneck in der Handball-Bezirksoberliga den Titel klarmachen. 

Obersuhl. Den Handballern der HSG Werra WHO ist im Fall eines Sieges gegen die HSG Landeck/Hauneck am Samstag der Titel und der Aufstieg in die Landesliga nicht mehr zu nehmen.

Erster Ballwechsel in der Obersuhler Großsporthalle ist um 17.45 Uhr. Der Gast allerdings ist nicht nur der Lokalrivale, sondern auch der Tabellenzweite und einzige ernsthafte Verfolger in dieser Saison. Für Spannung ist also gesorgt.

Die WHO führt mit 38:4 Punkten die Tabelle an. Bei einem Sieg hätte sie sieben Zähler Vorsprung auf Landeck/Hauneck, die der Gegner trotz eines Spiels mehr nicht mehr aufholen könnte. Bei einer Niederlage hätte der Tabellenführer noch zwei Möglichkeiten, nachzulegen: beim Zehnten Böddiger und gegen Schlusslicht Großenlüder/Hainzell II. Noch Zweifel? Keine Zweifel.

Ein Sieg aus vier Spielen würde für die Relegation reichen

Ebenso wenig wie an der Vizemeisterschaft der Gäste. Die haben vier Partien vor Schluss sieben Punkte Vorsprung auf Gensungen/Felsbergs Reserve. Heißt: Ein Sieg aus vier Spielen würde reichen, um in die Relegation gegen den Zweiten der Staffel Kassel/Waldeck – vermutlich HSG Wesertal – einzuziehen.

Das Hinspiel am 26. November geriet zur Überraschung: Beim 22:24 (12:12) kassierte die WHO eine von zwei Saisonpleiten. Dabei führte die WHO zunächst mit 8:3 (19.), bevor kurz vor der Pause Landeck/Hauneck erstmals ausglich. Die Gastgeber drehten die Partie zunächst, gerieten dann aber erneut mit 16:19 ins Hintertreffen (45.), ehe der WHO in der Schlussviertelstunde noch ganze drei Tore gelangen.

Außenseiter trotz Sieg im Hinspiel

„Wir sind klarer Außenseiter“, sagt Landeck/Haunecks Spielertrainer Sascha Kepert trotz des Hinspielsiegs. Ihm fehlen die verletzten Haupttorschützen Christian Manske und Felix Abad. „Das hat die Mannschaft zuletzt gut kompensiert, aber gegen die WHO muss unser Kader komplett sein, wenn wir eine Chance haben wollen.“ Zufrieden ist Kepert mit der Saison schon jetzt: „Wir wollten einfach von Spiel zu Spiel sehen – jetzt gehören wir zu den Spitzenteams der Liga.“

Keperts WHO-Gegenüber Jörg Fischer nimmt die Favoritenrolle an: „Wäre Unsinn, wenn wir das nicht täten.“ Die Stimmung im Kader sei ausgezeichnet, „wir haben den Zweiten im Derby zu Hause und können Meister werden – das ist eine Ausgangslage wie gemalt.“ Gleichwohl wolle man die Gäste nicht auf die leichte Schulter nehmen.

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