Zwehren verpasst beim 32:39 gegen Ost-Mosheim wichtige Punkte im Abstiegskampf

Jetzt wird’s richtig eng

Kampf um jeden Zentimeter: Zwehrens Maurice Mügge (links) wird in dieser Szene unsanft vom Ost-Mosheimer Torben Schröder gebremst. Foto: Zgoll

Kassel. Kampfgeist alleine reicht den Landesliga-Handballern der HSG Zwehren/Kassel nicht immer für einen Sieg. Beim 32:39 (14:17) gegen den TSV Ost-Mosheim verschenkten die Zwehrener zwei wichtige Punkte an einen Konkurrenten im Abstiegskampf.

Von Beginn an taten sich die Hausherren vor 80 Zuschauern schwer. Ost-Mosheim ging nach zwei schnellen Siebenmeter-Entscheidungen mit 2:0 in Front (2.) und sollte die Führung bis zur Schlusssirene nicht mehr abgeben. Im Gegenteil: Ost-Mosheim agierte im Angriff trickreich und fand immer wieder die Lücke in der Zwehrener Abwehr. Beim 11:5 (17.) sah alles nach einer einseitigen Partie für die Gäste aus. Aber Zwehren kämpfte sich zurück ins Spiel. Angetrieben vom starken Jannik Käse verkürzten die Zwehrener bis zur Pausensirene auf 14:17.

Auch nach Wiederanpfiff zeigte sich Zwehren zunächst verbessert. Beim 18:20 (35.) kam nochmals Spannung auf, die die Hausherren aber mit eigenen Fehler wieder zunichte machten. „Wir haben uns heute Fehler zu ungünstigen Augenblicken erlaubt“, ärgerte sich Zwehrens Trainer Harald Meißner.

Zumal mit Florian Kusiek und Philip Bachmann die überragenden Feldspieler auf Seiten der Ost-Mosheimer agierten. Vier Tore in Serie erzielte Kusiek zum 25:19 (40.), „Wir haben es nicht geschafft, die beiden unter Kontrolle zu bekommen“, sagte Zwehrens Kapitän Thilo Umbach, der die Partie verletzt von der Seitenlinie verfolgte.

Auch in den folgenden Minuten bekamen die Zwehrener die Ost-Mosheimer Angriffe nicht unter Kontrolle, sodass beim 26:33 (52.) die Vorentscheidung gefallen war.

Zwar verkürzte Zwehren nochmals auf 30:34, doch im Endspurt brachten die Ost-Mosheimer einen verdienten Sieg über die Zeit. „Die Niederlage ist absolut ärgerlich. Wir sind nicht an unsere Leistungsgrenze gegangen und viele Spieler haben nicht ihr Vermögen abgerufen. Ich kann der Mannschaft vom kämpferischen Willen keinen Vorwurf machen, aber das war heute nicht genug“, resümierte Meißner.

Zwehren: Wasmann, Diederich - Rittmeyer 2, Mügge 3, Camann 1, Röhrscheid 1, Hartung 5, Käse 12/6, Stingel 2, Wölk 3/1, Ringleb 3.

Von Max Seidenfaden

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