Handball-Landesliga: HSC Landwehrhagen unterliegt Hofgeismar haushoch

Keine Besserung in Sicht

Glücklos: Kreisläufer Arne Heyne ging leer aus. Foto: Pietsch

Landwehrhagen. Handball-Landesligist HSC Landwehrhagen konnte auch zum Hinrunden-Ende keinen Punkt verbuchen. Er unterlag in eigener Halle mit 22:35 (13:17) gegen die SHG Hofgeismar/Grebenstein.

Beide Mannschaften fanden nur recht zäh ins Spiel. Die Gäste aus Hofgeismar und Grebenstein gingen mit 1:0 in Führung, der HSC konnte aber zum 1:1 ausgleichen und bis zum 4:4 blieb es ausgeglichen. Dann jedoch konnten die Gäste eine Drei-Tore-Führung zum 7:4 hinlegen. Landwehrhagen aber kämpfte sich noch einmal auf 6:7 heran und hatte sogar Chancen auf den Ausgleich. Diese wurden vergeben, und die Gäste ließen sich nicht lange bitten. Sie zogen allmählich davon.

Beim HSC haperte es im Angriff. Zwar wurde versucht über den Kreis zum Erfolg zu kommen, doch das klappte viel zu selten. Hofgeismar/Grebenstein brauchte nur auf Fehler der Landwehrhäger zu warten, um durch Tempo-Handball das Spiel zu kontrollieren. Einzig Sven Hinz stellte die Gäste immer wieder mal vor Probleme. Der Routinier und Trainer strahlte wie so oft Torgefahr aus und hielt mit insgesamt zehn Treffern dagegen.

Nach dem Wechsel blieb es bis zum 15:18 ein offenes Spiel. Doch ab der 42. Minute brachen beim HSC alle Dämme. Über 16:24, 20:30 und 21:33 verbuchte die SHG einen klaren Erfolg. Beim HSC lief nun absolut nichts mehr zusammen. Auch die Torhüter hatten nicht gerade ihren besten Tag erwischt. Doch zu deren Ehrenrettung sei gesagt, dass sie von ihren Vorderleuten immer öfter im Stich gelassen wurden.

Sven Hinz war enttäuscht: „Wir haben uns das Leben durch eigene Fehler schwer gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir durch viele technische Fehler den Gästen in die Hände gespielt. Was mich am meisten ärgert, ist die Tatsache dass bei meinen Spielern immer mehr die Köpfe nach unten gingen. Das Rückzugverhalten wurde immer weniger. So etwas geht gar nicht, denn kräftemäßig können wir mithalten.“

Auf die Frage, ob sich noch etwas tut und der Kader eventuell noch aufgestockt werde, war die Antwort von Sven Hinz: „Eine gemolkene Kuh kann man nicht mehr melken.“ Die Schlinge um den Hals in Sachen Klassenerhalt wird immer enger. HSC: Erlbeck, v. Gemünden – Hinz 10/3, Brücker 4, Rohdich 2, Zimmermann 2, Becker 1, Kudzma 1, Höpcke 1, Schwenke 1, Brunnert, Merwar, Heyne, Hörder. (zrp)

Von Rüdiger Pietsch

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