Kirchhof siegt locker

Handball-Landesliga: Körle blamiert sich gegen Schlusslicht

Schwalm-Eder. Dicke Überraschung in der Handball-Landesliga der Frauen. Die FSG Körle/Guxhagen verliert gegen Schlusslicht FSG Harleshausen/Ahnatal.

FSG Harleshausen/Ahnatal - FSG Körle/Guxhagen 20:18 (10:11)

Hinnerk Hrdina

Die schlechte Chancenverwertung der Guxhagenerinnen hat ihnen wieder einmal den Sieg gekostet. „Wir haben in diesem Spiel 28 freie Bälle verworfen. Mit so einer Ausbeute verliert man auch gegen den Tabellenletzten“, stellte FSG-Coach Hinnerk Hrdina trocken fest. So scheiterten die Körlerinnen immer wieder frei an Franziska Brückmann im SVH-Tor. „Wir haben sie stark geworfen, das hat uns das Genick gebrochen“, so Hrdina.

Tore FSG: Lohrbach 1, Hildebrand 2/1, Johnson 1, Hoppe 2, Hungerland 1, Weiß 6/1, Gutheil 5.

SG 09 Kirchhof II - HSG Twistetal 38:16 (18:4)

Von Beginn an waren die Hausherren das bestimmende Team. Dabei war es vor allem die sehr disziplinierte 5:1-Deckung mit der gut aufgelegten Annika Konklowsky, die die Gäste zur Verzweiflung brachte. Erst in der 17. Spielminute gelang Sofie Grabarz der erste Treffer für Twistetal, nur drei weitere folgten in der ersten Halbzeit. So war das Spiel schon zur Pause, beim Stand von 18:4, gelaufen. Entsprechend begeistert zeigte sich auch SG-Coach Andreas Milke von der Leistung des Juniorteams. „Wir waren von Beginn voll da. Wir haben jede Menge gewechselt, aber das hat unserem Spiel nie einen Abbruch getan. Mit dieser Leistung sind wir nicht zu schlagen“, lobte Milke sein Team.

Tore SG: Immelnkämper 2, Führ 2, Sauerwald 5, Konklowsky 6, Heinemann 1, Herwig 8, Günther 1/1, Bänfer 3, Kühlborn 4, Werner 5/1, Ulrich 1.

SV Germania Fritzlar II - FSG Hainzell/Großenlüder 26:29 (15:14)

Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit, bei welcher vor allem der Fritzlarer Rückraum um Sarah Oschmann und Lena Höhne zu überzeugen wusste, gingen die Domstädterinnen mit einem Tor Vorsprung in die Kabine (15:14). Doch nach dem Wiederanpfiff kam die Germania nicht mehr in den Tritt. Über 17:15 (35.) und 23:18 (43.) erarbeiten sich die Favoriten aus Hainzell einen Vorsprung, dem die Fritzlarerinnen in der Folge nur noch hinterherliefen und dabei nie mehr als bis auf drei Tore an die Gäste heran herankam. „Die Schwächephase nach der Halbzeit war der Knackpunkt, sonst wäre auch mehr drin gewesen. Hainzell hat am Ende verdient gewonnen“, sagte Hause nach der Partie.

Tore SVG: Hofmann 1, Werner 3, Frank 3, Höhne 5, Giese 1, Albus 7/7, Oschmann 6. (mm) Foto: Hahn/nh

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