Handball-Landesliga: HSC Landwehrhagen unterliegt dem TSV Korbach mit 24:32

Konzentration lässt nach

Korbachs Spielertrainer Florian Ochmann (links) bremst hier Landwehrhasgens Arne Heyne aus. Foto: Frankfurth

Landwehrhagen. Eine weitere deutliche Niederlage musste der HSC Landwehrhagen am Sonntag einstecken. Die Mannschaft von Spielertrainer Sven Hinz unterlag in eigener Halle dem Handball-Landesligisten TSV Korbach mit 24:32 (11:15). Obwohl es für den Gastgeber während der ersten Halbzeit noch nicht schlecht aussah, so ließ da schon die Abwehrleistung - gepaart mit den technischen Fehlern im Angriff - für die zweiten Hälfte Böses ahnen.

Beide Mannschaften starteten etwas hektisch in die Begegnung. Fehlwürfe und taktische Fehler hüben wie drüben sorgten für Tempogegenstöße die in Tore umgesetzt wurden. Korbach, das anfangs auf eine 5-1-Abwehr setzte, verpasste Sven Hinz eine Manndeckung. Die dabei entstehenden Lücken am TSV-Kreis nutzten die Gastgeber geschickt. Nach acht Minuten führten sie durch Treffer von Nils Brücker und Marc Adam 6:4.

Jetzt stellte Korbach auf 6-0 um und kam damit zurück ins Spiel, weil die Hausherren immer wieder an der nun sicher stehenden Abwehr scheiterten. Im Gegenzug kam Korbach durch eklatante Abwehrfehler des HSC zu leichten Toren. Bis zur Pause setzte der TSV sich auf 15:11 ab. Dennoch bilanzierte TSV-Tor Florian Oschmann: „Die erste Halbzeit lief nicht so gut für uns. Ich habe großen Respekt vor den hoch motivierten Landwehrhägern. Die Umstellung von 5:1 auf 6:0 brachte den Umschwung.“

Während nach der Pause Korbach konzentriert in den zweiten Abschnitt startete, ließ der HSC eben dies vermissen.

In der Offensive unterliefen den Gastgebern über die linke Seite schwerwiegende technische Fehler und Fehlwürfe. Die Gäste setzten sich Tor um Tor ab und machten die Entscheidung in der 50. Spielminute mit vier Treffern in Folge zum 30:21 perfekt. „Korbach war Favorit. Wir haben in der ersten Halbzeit gezeigt, dass wir es können. Versagt haben wir in der zweiten Hälfte. Die Abwehrarbeit ließ zu wünschen übrig, auch weil wir nicht aggressiv genug waren. Im Angriff gelang einfach nichts mehr. Um den Klassenerhalt zu schaffen müssen wir nun in den kommenden Begegnungen punkten“ sagte HSC-Trainer Sven Hinz.

HSC: Hüsken, Herzfeld -, Brücker 7, Feckler 5/2, Adam 4, Hinz 4, Hörder 3, Heyne 1, Beinhauer, Höpcke, Merwar.

Von Michael Frankfurth

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