Handball-Landesliga Nord

SHG Hofgeismar/Grebenstein krasser Außenseiter

Kaum ein Durchkommen: Schwer hatte es Maic Fehling und die SHG gegen den TV Hersfeld zum Wurf zu kommen. Jetzt wartet der nächste dicke Brocken auf die SHG: Sie muss zum Tabellenführer Melsungen II.
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Kaum ein Durchkommen: Schwer hatte es Maic Fehling und die SHG gegen den TV Hersfeld zum Wurf zu kommen. Jetzt wartet der nächste dicke Brocken auf die SHG: Sie muss zum Tabellenführer Melsungen II.

Melsungen. Lange Zeit galt das Prinzip Hoffnung. Allmählich fällt es indes wohl allen Beteiligten der SHG Hofgeismar/Grebenstein schwer, noch zuversichtlich auf den Verbleib in der Handball-Landesliga zu hoffen.

Zu ernüchternd die Fakten am zweitletzten Spieltag: Mit 13:35 Punkten rangiert die Sieben von Trainer Thomas Melzer auf dem abstiegsbedrohten viertletzten Rang. Aus den erhofften Punkten gegen die jüngsten Gegner Dittershausen und Hersfeld wurde es nichts, zu allem Überfluss steht bei der anstehenden Auswärtspartie gegen den Tabellenführer MT Melsungen II am Samstag ab 17 Uhr in der Melsunger Stadtsporthalle eine besonders schwere Aufgabe auf dem Programm.

Dessen ist sich auch Andreas Kramski bewusst. „Es gibt nicht viel zu sagen. Wir sind krasser Außenseiter, die Gastgeber sind uns turmhoch überlegen“, so der SHG-Betreuer. An die 25:39-Klatsche aus dem Hinspiel erinnert er sich nur ungern. „Da haben die Melsunger uns schon deutlich in die Schranken gewiesen.“ Ob es am morgigen Samstag anders wird, wagt Kramski zu bezweifeln. „Die MT wird sicher nicht ihren letzten Heimspieltag mit einer Niederlage gegen einen Abschiedskandidaten beenden wollen“, sagt er.

Dennoch. Weiterhin wolle man kämpfen. „Am Kampfgeist und der nötigen Einstellung mangelt es uns wirklich nicht. Da stimmt alles“, weist er auf die gute Stimmung trotz schlechter Lage hin. Beim Spiel gegen den Spitzenreiter wird die SHG in leicht veränderter Formation auflaufen. Fehlen werden Jonas Kramski und Florian Fehling. Dafür werden Tobias Hofmann und „mit etwas Glück“ auch Hannes Lüdicke wieder dabei sein und das Team verstärken. „Wir werden alles versuchen, ein gutes Ergebnis zu erzielen.“

Leichte Hoffnung bleibt

Oberstes Ziel sei, den viertletzten Tabellenrang zu verteidigen. „Schließlich weiß man immer noch nicht, wie viele Absteiger es geben wird und welche Umstände eventuell noch eintreten. Daher wollen wir uns nicht am Ende der Serie vorwerfen lassen, nicht alles versucht zu haben.“ Inwiefern das reicht, werde sich zeigen. „Ich denke eher nicht“, räumt Kramski ein. „Aber wir geben die Hoffnung nicht auf.“ (zms)

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