Handball-Landesliga: Abstiegskampf gegen Rotenburg – Derby in der Königstorhalle

Kriegt Dittershausen die Kurve?

Glaubt an den Klassenerhalt: Artur Mikolajczyk.

Kassel. In der Handball-Landesliga stehen heute zwei Spiele im Fokus: Zum einen das Derby zwischen der TG Wehlheiden und der SVH Kassel (17.30 Uhr, Königstorhalle). Und zum anderen die Partie TSG Dittershausen gegen die TG Rotenburg (18 Uhr, Sporthalle Dörnhagen).

Im Derby geht es sportlich um nichts mehr. Für die Dittershäuser steht dagegen viel auf dem Spiel – ein Sieg im Abstiegskampf ist Pflicht. Dabei wartet die Mannschaft von Trainer Artur Mikolajczyk seit nunmehr elf Spielen auf einen zweifachen Punktgewinn. Gute Vorzeichen sind etwas anderes. Die Formkurve zeigte in den vergangenen Partien zwar nach oben. Ein Sieg blieb dem Tabellenelften aber trotzdem verwehrt. Auch gegen Schlusslicht SVH Kassel kam die TSG zuletzt nicht über ein Remis hinaus. Da stellt sich die Frage: Kriegt Dittershausen in den verbleibenden zwei Spielen noch die Kurve?

Es spricht nicht wirklich viel für das Mikolajczyk-Team. Außer die Tatsache, dass jede Serie einmal endet. Keine Frage, ausreichend Qualität im Kader ist vorhanden. Aktuell ist aber etwas anderes gefragt: und zwar Nervenstärke. TSG-Trainer Mikolajczyk glaubt fest an den Klassenerhalt: „Gegen Rotenburg werden wir zeigen, dass wir in die Landesliga gehören. Wir haben gut trainiert und sind entsprechend auf unseren Gegner vorbereitet.“

Gegen ein „robustes Team“ wie Rotenburg müssen die Dittershäuser bis zum Schluss kämpfen. Mit dem heimischen Publikum im Rücken will die TSG einen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. „Wir sind verpflichtet, unseren Zuschauern etwas zurückgeben. Mit einem leidenschaftlichen Auftritt müssen wir das Glück wieder erzwingen“, sagt Mikolajczyk.

Apropos Glück: Das war in dieser Saison nicht auf der Seite der SVH Kassel. Der Abstieg steht schon lange fest. Auf den ersten Sieg in dieser Saison warten die Harleshäuser weiterhin. Im Duell gegen die TG Wehlheiden spricht wenig für das erste Erfolgserlebnis. Trotzdem geht es um Prestige – wie in einem Nachbarschaftsduell eben üblich.

Die Wehlheider, die zu keiner Zeit etwas mit dem Abstieg zutun hatten, sind als Sechster zwar klarer Favorit, Tabellenschlusslicht SVH wird sich aber keineswegs kampflos ergeben. Das Hinspiel entschied die Mannschaft von Spielertrainer Dino Duketis für sich. Bei dem 29:26-Erfolg tat sich Aufsteiger TGW aber lange schwer. Ein Selbstläufer wird es auch jetzt definitiv nicht. Archivfotos: Malmus/Fischer

Von Raphael Wieloch

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