Lubadel-Team scheitert an schwacher Angriffsleistung

Lanatowitz bestraft TSV Ost-/Mosheim IM Derby

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Einziger Aktivposten im TSV-Angriff: Jan-Uwe Berz (links), der hier von Jan Magnus Berninger (MSG) angegriffen wird.

Ostheim. Die Entscheidung fiel spät - und war für den TSV Ost-/Mosheim richtig bitter. Denn die Hochländer wussten eine doppelte Überzahl gegen die MSG Körle/Guxhagen nicht zu nutzen.

Was der überragende Spielmacher Janik Lanatowitz bestrafte und mit seinem neunten Treffer zum 22:19 (58.) für die Entscheidung sorgte. Und damit alle Zweifel am 23:21 (11:10)-Erfolg der Gäste im Derby der Handball-Landesliga beseitigte.

„Er hat unser Spiel super gelenkt“, lobte MSG-Coach Udo Horn den Regisseur. Hob aber noch einen zweiten Sieggaranten hervor. Nämlich Mark „Evel“ Zülch, der die Gastgeber mit 17 Paraden schier zur Verzweiflung brachte: „Er war richtig gut drauf.“ Auch weil ihm die 6:0-Deckung der MSG viel Arbeit abnahm..

Sein Kollege Stephan Wicke stand ihm mit 16 Paraden kaum nach. Doch die Angriffsleistung der Hochländer war zu schwach, um nach ausgeglichener erster Hälfte das Kommando zu übernehmen. Stattdessen setzte sich Körle nach dem Wiederanpfiff auf 16:13 (43.) ab. Zwar hatten die Hausherren MSG-Torjäger Jannis Kothe im Griff, dafür aber sprang neben Lanatowitz auch Kreisläufer Berninger in die Bresche. „Unser Zusammenspiel hat super geklappt“, freute sich der Spielmacher.

Dennoch drohte die Partie beim 18:18 (52.) durch Jan-Uwe Berz zu kippen. Dann aber warf die Disqualifikation von TSV-Betreuer Stefan Wiegand (wegen Beleidigung) das Lubadel-Team aus der Bahn. „Das war unnötig“, befand Linkshänder Berz, in der zweiten Halbzeit Alleinunterhalter im TSV-Rückraum. Berninger und Lanatowitz warfen die MSG trotz Unterzahl mit 20:18 (54.) in Führung, bevor die Hochländer nach Zeitstrafen gegen die beiden Körler Nico Imke und Matthias Kienast auch die letzte Siegchance vergaben.

„Wir waren im Angriff zu schlecht“, bekannte TSV-Coach Mario Lubadel. Dessen Team kann nun wohl für die Bezirksoberliga planen, während sich die MSG im Abstiegskampf etwas Luft verschaffte. • Ost-/Mosheim: Wicke (16 Paraden/23 Gegentore), Lubadel (n.e.)- Wicke 3, Stöcker, Staubesand 2, Kinnback 3, Remus 2, Schröder, Wunderlich, Berz 8/4, Koot 2, Latza, Findeisen, Proll 1. Körle/Guxhagen: Zülch (17/18), Lengemann (bei drei 7m, 0/3) - Ludwig, Küllmer 1, Kothe 1, Kienast 4, Schlüter, Imke, Lanatowitz 9/3, Koch, Berninger 4, Griesel 1, Schröder 1, Vaupel 2. Siebenmeter: 4/4:3/5. Zeitstrafen: 18:18 Minuten. Rot: Imke (55., dritte Zeitstrafe), Wiegand (52., Disqualifikation mit Bericht). SR: Friedrich/Ringleb (Gießen/Hüttenberg). Z.: 250.

Von Moritz Minhöfer und Marcel Glaser

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