Handball: Männer- und Frauen-Teams nehmen die Restrunde in Angriff

Landesliga startet durch

Ab durch die Mitte: Der Dittershäuser Tim Poppenhäger (Mitte) – hier auf einem Archivbild während der Begegnung gegen die HSG Baunatal mit Lennart Kusan (links) und Maik Mett – trifft am Sonntag auf Wehlheiden. Foto: Schachtschneider

kassel. Aufgalopp in die Restrunde: Nach knapp einem Monat Pause geht es für die regionalen Handball-Landesligisten wieder auf die Platte. Zeit, ein kleines Zwischenfazit zu ziehen. Wie lief die bisherige Saison bei den heimischen Vertretern? Wer überraschte bislang, wer blieb hinter den Erwartungen zurück? Und wie sind die Aussichten? Eine Bestandsaufnahme: DERBY IM FOKUS

Abstiegskampf pur im Nachbarschaftsduell. Unter diesem Motto treffen am Sonntag (17.30 Uhr, Sporthalle Dörnhagen) die TSG Dittershausen und die TG Wehlheiden aufeinander. Die Dittershäuser sind bereits vergangene Woche ins neue Jahr gestartet und meldeten sich erfolgreich zurück. Nach acht sieglosen Spielen gelang beim 32:29-Erfolg in Rotenburg der Befreiungsschlag. Nun stellt sich die Frage: Kann das Team von Trainer Sead Kurtagic im Kellerduell gegen Wehlheiden nachlegen? Die Gäste werden sicher etwas dagegen haben. Denn auch sie benötigen als Tabellenschlusslicht dringend Punkte im Kampf gegen den Abstieg. VOLL IM SOLL

Die jungen Wilden der HSG Fuldatal/Wolfsanger zählen zweifellos zu den Überraschungen der bisherigen Spielzeit. Die Schützlinge von Trainer Hazim Prezic überwinterten auf einem achtbaren vierten Tabellenplatz und zeigten meist erfrischenden Handball. Eine ordentliche Portion Unbekümmertheit und ein dynamisches Offensivspiel sind nur zwei Gründe für den Aufschwung. Apropos Aufschwung: Einen solchen sehnen sie sich bei der HSG Baunatal herbei. Zwar belegen die VW-Städter einen soliden Mittelfeldplatz, zwei Niederlagen in Folge trübten dann aber schon die Vorweihnachtszeitstimmung. Trotzdem: mit dem aktuellen siebten Rang voll im Soll. TRIO MIT ABSTIEGSSORGEN

Bei den Frauen sieht es im Tabellenkeller ziemlich düster aus. Die drei Abstiegsplätze belegen derzeit drei regionale Vertreter: Waldau, Lohfelden/Vollmarshausen und Eintracht Baunatal. Hoffnung macht da lediglich die Tatsache, dass noch eine komplette Rückrunde aussteht. Besonders die beiden Aufsteiger aus Waldau und Lohfelden werden es in Sachen Ligaverbleib schwer haben. Aber auch Eintracht Baunatal kann mit dem bisherigen Saisonverlauf alles andere als zufrieden sein. Noch ist für die drei Teams Zeit, dass Ruder rumzureißen. AUFSTIEGSAMBITIONEN

Die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen führt die Tabelle bei den Damen an. Dicht gefolgt von Oberliga-Absteiger TSV Vellmar, der im Verlauf der Saison immer besser in die Spur fand und nun einer der heißen Kandidaten auf den Aufstieg ist. Kontinuität wird hierbei eine entscheidende Rolle spielen. Gelingt Vellmar der direkte Wiederaufstieg? Der Saisonverlauf wird es zeigen.

Von Raphael Wieloch

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.