Landesliga: Landwehrhagen empfängt Alsfeld – Bei Niederlage droht der Abstieg

Letzte Chance für den HSC

Unbedingter Wille: Arne Heyne (mit Ball) und sein HSC wollen die nächsten Punkte. Hier in einem früheren Spiel setzt sich Heyne gegen Michael Stock (links) und Daniel Czaja (rechts) durch. Foto: privat

Staufenberg. Alles-oder-nichts-Spiel für die LandesligaHandball des HSC Landwehrhagen: Am heutigen Samstag (18.30 Uhr, Sporthalle Landwehrhagen) müssen sie unbedingt gegen den zwei Plätze besser stehenden TV Alsfeld gewinnen, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Im Falle eines Sieges würde Landwehrhagen bis auf zwei Punkte an einen Nicht-Abstiegsplatz rücken. Bei einer Niederlage wäre der Abstieg vermutlich besiegelt.

Zwar tankte die Mannschaft von Trainer Sven Hinz durch den überraschenden Sieg in Großenlüder viel Selbstvertrauen, doch dasselbe gilt für den heutigen Gegner. Denn Alsfeld gewann die letzten beiden Spiele gegen Flieden und Hofgeismar/Grebenstein und zeigt ansteigende Form. So wird es einen heißen Tanz um die zwei Punkte geben.

Die Stärken des Gastes liegen mit Jochen Stradal, Daniel Czaja, dem bundesligaerfahrenen Spielertrainer Michael Stock und Rückkehrer Tomislav Zidar ganz klar im Rückraum. Letzterer spielte von 2012 bis 2014 schon eimal beim TV, ehe es ihn nach Leipzig zog. Nun wurde er zurück-geholt und soll dem TV aus dem Abstiegssumpf helfen.

„Mit dem Kader steht Alsfeld zu Unrecht unten in der Tabelle. Aber auch sie haben Probleme. Sie klammern sich an jeden Strohhalm, den sie zu fassen bekommen. Das zeigt auch die Verpflichtung von Zidar“, so Hinz.

Mit dem Wissen über die Stärken des Gegners und der letzten Chance im Abstieg ist der Druck enorm hoch. So sieht es auch Hinz: „Bei einer Niederlage war es das.“

Abzuwarten bleibt, wie der HSC mit dem Druck umgehen kann. Denn der Gastgeber zeigte vor allem erfolgreichen Handball, wenn es um nichts mehr ging. Wie beim Unentschieden gegen Dittershausen, als Landwehrhagen erst bei einem Sechs-Tore-Rückstand frei aufgespielte.

Große Bedeutung misst Hinz den Zuschauern bei: „Sie werden für uns von größter Wichtigkeit sein“. Nicht umsonst gilt: Für Fans gibt es beim Spiel ein Freigetränk.

Von Fynn Welch

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