Landesliga: Otto feiert Comeback - Ost-Mosheim weiter sieglos

Lubadel frustriert

Zwei Tore zur Rückkehr: Jannis Kothe von der MT II. Foto: Kasiewicz

Schwalm-Eder. Die MT Melsungen II hat mit einem 35:26 beim HSC Landwehrhagen die Tabellenführung in der Handball-Landesliga der Männer erfolgreich verteidigt. Für den TSV Ost-Mosheim reichte es trotz couragierter Leistung gegen die HSG Hofgeismar/Grebenstein nicht zum ersten Saisonsieg.

HSC Landwehrhagen - MT Melsungen II 26:35 (9:21). Wenig Mühe hatte der Tabellenführer mit den heimstarken Landwehrhagenern. Bereits zur Halbzeit war die Partie entschieden, weil die Sperl-Sieben ihre Chancen im Angriff konsequent nutzte und in der Defensive erneut sicher stand. Dabei profitierten die Bartenwetzer auch von den zahlreichen technischen Fehlern der Gastgeber, die zu einfachen Tempogegenstoßtoren führten. MT-Coach Andre Sperl gewährte in der zweiten Halbzeit allen Akteuren Einsatzzeiten und schonte den angeschlagenen Mario Schanze (Wadenverletzung). So gab Jan-Hendrik Otto sein Comeback, zudem konnte Jannis Kothe nach einem Nasenbeinbruch wieder für die MT auflaufen. „In der zweiten Halbzeit haben wir dann ein paar unnötige Fehler gemacht“, ärgerte sich Sperl. Landwehrhagen nutzte dies zu einfachen Treffern und konnte das Ergebnis etwas erträglicher gestalten.

Tore MT II: Dietrich 4, Hruby 6, Bärthel 4, M. Kothe 3, Schanze 7/4, Ploch 2, Lanatowitz 3, J. Kothe 2, Petersen 3, Otto 1.

HSG Hofgeismar/Grebenstein - TSV Ost-Mosheim 32:28 (14:13). Bis zum 24:25 (52.) hielten die Hochländer die Partie offen, dann fehlte dem Team von Trainer Mario Lubadel aufgrund personeller Widrigkeiten die Kraft, um gegen die HSG mitzuhalten. Die zog binnen zwei Minuten auf 28:24 davon und sorgte so für die Vorentscheidung. „Ich mache den Jungs keinen Vorwurf. Alle haben gekämpft, aber uns fehlt im Rückraum einfach die Qualität“, erklärte ein frustrierter TSV-Coach Lubadel. Aus der zweiten Reihe sorgte einzig Mittelmann Torben Schröder durch 1:1-Situationen für Torgefahr. Daneben stimmte auch im Mittelblock der Gäste die Abstimmung nicht. „Wir resignieren nicht, aber mit jedem Spiel wird es schwieriger“ sagte Lubadel, der in den kommenden Tagen Aufbauarbeit leisten muss. „In den nächsten Spielen müssen wir punkten, sonst wird der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen zu groß.“

Tore TSV: Harbusch 3, Wicke 5, König 1, Kinnback 1, Schröder 6, Barbura 1, Tugyi 3, Neurath 1, P. Bachmann 2, Eckhardt 4/4, Appelt 1. (mgx)

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