Hat Lubadels Serie Bestand?

Landesliga-Derby: TSV Ost-Mosheim trifft auf Körle/Guxhagen

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Stehen sich im Derby wieder gegenüber: Körle/Guxhagens Linksaußen Niklas Vaupel (am Ball), der in dieser Szene Ost-Mosheims Schlussmann Stephan Wicke zu überwinden versucht. 

Ost-Mosheim/Guxhagen. Die Lage im Abstiegskampf der Handball-Landesliga spitzt sich zu. Während der TSV Ost-Mosheim im Derby gegen die MSG Körle/Guxhagen (Sa. 19.30 Uhr, Hochlandhalle Ostheim) mit einem Sieg seine Chancen auf den Klassenerhalt wahren kann, droht es für die Gäste bei einer Niederlage im Tabellenkeller eng zu werden.

„Der Sieg gegen Eschwege hat uns gut getan“, sagt TSV-Trainer Mario Lubadel, unter dessen Regie die Hochländer noch nie gegen die Guxhagener verloren haben. Dabei überzeugte sein Team auch kämpferisch. Allerdings plagen den OMO-Coach Verletzungssorgen. Neben Routinier Uwe Findeisen (Rippenbruch) droht auch Marc Imberger (Knieprobleme) auszufallen. Dafür wusste zuletzt besonders Jan-Uwe Berz zu gefallen. „Nominell von den Einzelspielern ist Körle besser besetzt als wir“, weiß Lubadel. Doch bereits in den vergangen Partien hat der 50-Jährige mit einigen taktischen Finessen dem MSG-Rückraum den Zahn gezogen. So ist eine kurze Deckung gegen Torjäger Jannis Kothe eine Option, sein Pendant Christian Siebert im linken Rückraum soll früh aggressiv angegangen werden.

Einen Vorteil haben die Gastgeber im Tor, wo Alexander Lubadel und Stephan Wicke zuletzt überzeugten, während sich bei den Gästen Jannik Lengemann und Julian Ebert steigern müssen. Mit 545 Gegentore hat Körle die meisten Treffer der laufenden Saison kassiert. „Im Hinspiel sind wir an den Torhütern gescheitert“, erinnert sich MSG-Trainer Udo Horn. Und schiebt nach: „Sie sind für diese klasse überragende Torleute, die nicht zum Faktor werden dürfen.“

MSG blickt nach unten

Körle ist durch die Heim-Pleite gegen Twistetal erstmals in den Tabellenkeller abgerutscht. „Bei einer Niederlage sind wir ganz unten dabei“, sagt Horn. Und ist sich sicher: „Wer mit dieser Brisanz besser zurecht kommt, wird das Spiel gewinnen.“ Gerade in der hitzigen Atmosphäre der Hochlandhalle ist ein kühler Kopf gefordert. Da trifft es sich gut, dass der zuletzt häufig angeschlagene Linkshänder Kothe seine kleineren Verletzungen auskuriert hat.

Körle/Guxhagen will sich auf die eigenen Stärken fokussieren. Und ein ordentliches Tempo gehen, um so aus der eigenen 6:0-Deckung über die schnellen Außen Niklas Vaupel und Nico Imke zu einfachen Toren aus dem Gegenstoß zu kommen. Die Gäste müssen auf Linksaußen Tim Ploch und Julian Lanatowitz verzichten. Für den Kreisläufer dürfte Jan-Magnus Berninger erneut in der Offensive einspringen. Offen ist der Einsatz von Abwehrspezialist Matthias Kienast (Beruf).

Von Moritz Minhöfer und Marcel Glaser

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