Handball-Landesliga: Hersfelder lassen Hünfeld zurück ins Spiel, können aber zulegen

Der TV Hersfeld macht es spannend

Hünfeld. Das deutliche Ergebnis täuscht: Erst im Schlussspurt sicherten sich die Landesliga-Handballer des TV Hersfeld den Sieg. Sie setzten sich im Derby beim Hünfelder SV mit 30:24 (15:11) durch.

Furioser Start

Die Hünfelder begannen furios, während der TV Hersfeld kaum ins Spiel fand. Ab dem 6:7 lag dann der Gast vorne, der Hünfelds Spielmacher Felix Kircher durch Jonathan Kromm in Manndeckung nahm. War der TVH im Ballbesitz, stand Kircher Marco Kemmerzell auf den Füßen. Der TVH-Regisseur setzte trotzdem seine Nebenleute geschickt ein. Andreas Krause, mit acht Toren bester Hersfelder Werfer, sowie Lars Matthiessen profitierten am meisten von seinen Zuspielen.

So schaffte es der TVH, bis zur Pause auf vier Tore davonzuziehen. Was auch Verdienst des erneut starken Keepers Kai Hüter war. An ihm biss sich der HSV-Rückraum mit Alexander Schott, Kircher, Alex Jahn und Fabian Sauer die Zähne aus.

Hersfelds auffälligster Spieler war der talentierte Kromm. Der junge Kreisläufer löste nicht nur die Aufgabe in der Deckung gegen Kircher prima, sondern sperrte im Angriff ein ums andere Mal seine Nebenleute frei. Vier Tore gelangen ihm auch noch.

Kromms Pech

Und doch wurde es für ihn ein schlechter Tag. In der 54. Minute fiel er nach einem Zweikampf mit Tobias Abel unglücklich auf die Schulter. Mit Verdacht auf einen Rippen- oder Schlüsselbeinbruch kam er ins Krankenhaus.

Zuvor hatte Hünfeld zur Aufholjagd geblasen. Denn der TVH war angesichts des sicheren Vorsprungs überheblich geworden, verwarf zwei Siebenmeter und brachte den Gegner ins Spiel zurück. Bis auf ein Tor (24:25) verkürzte der HSV – die Halle bebte. Bis zu Kromms Ausfall. Hünfelds Trainer Gerald Birkel war sich nach dem Schlusspfiff sicher: „Die Verletzungspause war es, die den TVH zurückgebracht hat.“

TVH: Hüter, Fohr – M. Krause (n.E.), Kemmerzell 4, Kromm 4, Koch 2, Keller 4, Hampe, Wiegel 1, A. Krause 8, Kehl 2, Matthiessen 4.

Zuschauer: 250

Von Hartmut Wenzel

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