Landesliga Nord

MT-Reserve bejubelt die vorzeitige Meisterschaft in der Landesliga

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Erschöpft, aber glücklich: Die MTer Igor Schuldes (l.), Vlad-Alexandru Avram (Mitte) und Christopher Barth beglückwünschen sich zum Aufstieg in die Oberliga.

Melsungen. Die MT Melsungen II ist am Ziel. Durch einen 28:21 (14:8)-Erfolg über den Eschweger TSV machte die Bundesliga-Reserve drei Spieltage vor dem Ende der Landesliga-Saison die Meisterschaft und damit den Aufstieg in die Oberliga klar.

Trotz auf der einen, Jubel auf der anderen Seite begleiteten die Titelentscheidung. Während die Eschweger Fans ihre Mannschaft trotz des wohl unvermeidlichen Abstiegs in die Bezirksoberliga anfeuerten und lauthals „Der ETSV wird niemals untergehen“ sangen, standen die Spieler des Gastgebers in den letzten Spielminuten auf der Auswechselbank und berauschten sich an der zweiten Landesliga-Meisterschaft seit 2015. Unter „Oberliga, Oberliga, hey, hey“-Gesängen zogen sie sich nach dem 21. Saisonsieg die im Vorfeld angefertigten Meister-T-Shirts über. Bevor es dann zur feucht-fröhlichen Aufstiegsparty ging.

„Ein toller Erfolg für die Mannschaft“, befand MT-Coach Sviridenko. Und auch Torjäger Max Pregler stimmte darin überein, dass es nicht zu erwarten waren, „dass wir so klar Meister werden würden.“ Der Grund dafür: „Wir haben uns unter Georgi weiter entwickelt.“ Gemeint war sicherlich nicht die durchwachsene Leistung gegen Eschwege, die die ausgelassene Stimmung aber nicht trüben konnte. „Heute hat etwas die Spannung gefehlt“, bekannte MT-Spielmacher Eugen Gisbrecht. Dennoch ließen die Bartenwetzer keinen Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen.

Willkommene Verstärkung

„Der Sieg gegen Bad Hersfeld war entscheidend und hat uns einen Schub gegeben“, erklärte der MT-Trainer. Dabei konnte er mit Routinier Petr Hruby sowie den A-Jugendlichen Jona Gruber, Tomas Piroch und Mikulas Cejka auf hochwertige Verstärkung zurückgreifen: „Sie haben uns richtig gutgetan und ordentlich Qualität mitgebracht.“ Beste Voraussetzungen also, um in der kommenden Saison in der Oberliga eine gute Rolle zu spielen. Vielleicht doch mit Georgi Sviridenko als Trainer? Das soll sich in dieser Woche geklärt werden.

•MT: Frohmüller (1.-60., 10 Paraden/21 Gegentore), Meyfarth - Hagemann 1, Schuldes 2, Avram 3, Pregler 5, Bruns 1, Piroch 1, Hruby 1, Gisbrecht 9/6, Hartung 1, Barth 4, Gruber.

ETSV: Brici (1.-60., 12/28) - Spannknebel 1, Smeu 3, Wagner 2, Otto 2, Brill 2/1, Meyer 2, Guthardt 2, Haaß 5, Manojlovic, Zidar 2.

SR: Rudolph/Rudolph. Z.: 120.

Siebenmeter: 6/6:1/1.

Zeitstrafen: 14:8-Min.

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