Handball-Landesliga: TV Hersfeld lässt Hofgeismar/Grebenstein keine Chance

Nach der Pause Beton angerührt

Hofgeismar. Dank einer in der zweiten Halbzeit bärenstarken Abwehr gewann Handball-Landesligist TV Hersfeld bei der HSG Hofgeismar/Grebenstein deutlich mit 29:17 (11:8). Hersfelds neuer Betreuer Karl-Heinz Hüter – er ist für den aus privaten Gründen kurzfristig zurückgetretenen Jörg Renkel eingesprungen – war sichtlich zufrieden mit dem Auftritt des TVH: „Hofgeismar hat da nicht den Hauch einer Chance gehabt.“

Im Angriff überzeugte nicht nur Marco Kemmerzell, der wie gewohnt als sicherer Siebenmeterschütze auftrat, sondern auch Sven Wiegel. Er verwandelte gleich sieben Tempogegenstöße. Immer wieder wurde der schnelle Außenspieler besonders von den Torhütern Kai Hüter und Tobias Kretz in Szene gesetzt. Letzterer hütete den Kasten in der Schlussviertelstunde mit Bravour.

Nur in der Anfangsphase hatten die Gastgeber die Kraft, einigermaßen mitzuhalten. So entwickelte sich zunächst ein offener Schlagabtausch, in dem sich die HSG Hofgeismar/Grebenstein nicht abhängen ließ. Laut Hüter hätte dabei auch einige kleinliche Entscheidungen der Schiedsrichter eine Rolle gespielt: „Sonst hätten wir die Sache noch früher klargemacht.“

In Hälfte zwei abgesetzt

Erst kurz vor der Pause schaffte es der TV Hersfeld, sich einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten. Der wurde aber nach dem Wechsel kontinuierlich ausgebaut.

Selbst einige Zeitstrafen Mitte der zweiten Hälfte hielt die Lullusstädter auf ihrem Weg zum Sieg nicht auf. Kurzzeitig gerieten sie sogar in dreifache Unterzahl. Die Partie war aber zu diesem Zeitpunkt – es stand 25:13 – schon entschieden. (hwx)

TV Hersfeld: K. Hüter, Kretz - Köpke 1, M. Krause, Kemmerzell 7/5, Kromm 2, Förtsch 1, Koch 1, Wiegel 7, Rohde 3, Matthiessen 4, A. Krause 3, Kehl

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