Handball-Landesliga: HSG Baunatal schlägt die TSG Dittershausen mit 33:18

Nach der Pause stärker

Wurfversuch: Tobias Oschmann (links) und Jan Volland (HSG, weiße Trikots) sind umringt von den TSGern Julian Braun, Matthias Reinbold, Christian Siebert und Steffen Vaupel. Foto: Malmus

BAUNATAL. Einen auch in der Höhe verdienten 33:18 (16:11)-Sieg landete die HSG Baunatal im Derby der Handball-Landesliga der Männer über den Aufsteiger TSG Dittershausen.

Der Grundstein für den Erfolg wurde in der zweiten Halbzeit mit einer verbesserten Abwehrleistung der Gastgeber gelegt. Vor der Pause konnten sich die Baunataler bei Torhüter Max Henkel bedanken, dass sie stets mit drei, vier Toren vorn lagen. Denn die Deckung der HSG wies enorme Löcher auf. Henkel allerdings zeigte sich in Topform und fischte so manchen Ball der Dittershäuser weg.

Nach dem Wechsel zeigte die Abwehr der HSG ein anderes Gesicht. Man war schneller auf den Beinen, schob die Löcher rascher zu und störte vor allem die Laufwege der TSG effektiver.

Dittershausen war in den ersten 30 Minuten nahezu auf Augenhöhe mit Gastgebern. Danach bekam man mit der aggressiveren Abwehr der HSG im Angriff Probleme und ließ dazu auch zu viele einfache Tore liegen.

Auf der anderen Seite kam die HSG dagegen auch im Angriff besser ins Spiel, machte mehr Druck und trat vor allem weniger zaghaft auf als vor der Pause. Beim 22:14 (40.) war man schon klar auf der Siegerstraße, beim 28:15 (50.) stand der Sieg schon fest.

Mit der ersten Halbzeit war auch HSG-Trainer Erik Hogreve nicht zufrieden. „Das war kritisch, ohne Max Henkel hätte das anders ausgesehen“, sagte er. „Aber nach der Pause hat die Mannschaft die Vorgaben umgesetzt.“ Natürlich sei man nach fünf Spielen noch nicht da, wo man hin wolle, „wir müssen uns noch weiterentwickeln“.

Für Dittershausens Trainer Hinnerk Hrdina ging der Sieg der Gastgeber in Ordnung: „Wir können uns nicht mit Baunatal messen, das ist eine abgezockte Mannschaft“, sagte Hrdina.

Sein Debüt bei der HSG Baunatal gab der reaktivierte Florian Kusiek. „Man hat mich gefragt, ob ich aushelfen kann“, sagte er. „Jetzt wollen wir mal sehen, wie es weitergeht.“ HSG: Henkel, Suter (n.e.); Feckler 2, Wagner, Wagenführ 3, Oschmann 9/1, Adam 9/2, Volland 2, Kusiek 1, Mett 3, Horn, Seibert 3, Mart. Reinbold 1 TSG: Wasmann (1.-26.), Alaca (27.-60.); C. Siebert 5/1, T. Siebert 1, Braun, Stein, T. Poppenhäger 4/1, Heß 2, Matt. Reinbold, Berninger 2, Vaupel 1, Prokopy 1, L. Reinbold 1/1, F. Poppenhäger 1

Von Peter Fritschler

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.