Handball-Landesliga: Hofgeismar/Grebenst. spielt beim abstiegsbedrohten TV Alsfeld

Mit neuem Mut nach Treysa

Ihn haben die Alsfelder wieder reaktiviert: Jochen Stradal (rotes Trikot) verleiht dem Spiel des TV wieder Durchschlagskraft. Archivfoto:  Brandenstein

Hofgeismar. Zur späten Anwurfzeit am Sonntagabend (18.30 Uhr) tritt der Handball-Landesligist SHG Hofgeismar/Grebenstein beim TV Alsfeld an. Da in der dortigen Halle nach der zwischenzeitlichen Belegung durch Flüchtlinge ein neuer Boden verlegt wird, wird das Spiel weiter in der Ostergrundhalle in Treysa ausgetragen.

Dort erwartet SHG-Betreuer Andreas Kramski eine deutlich schwerere Aufgabe als beim 29:23-Heimsieg im Hinspiel: „Alsfeld liegt uns wegen seines körperbetonten Spiels nicht sonderlich. Wir müssen über 60 Minuten ein hohes Tempo hinlegen.“

Glücklicher Heimerfolg

Die Vorzeichen deuten auf eine packende Begegnung, denn beide Mannschaften konnten in der Vorwoche nach Erfolgserlebnissen Selbstvertrauen tanken. Alsfeld verteidigte seinen drittletzten Tabellenplatz, der zum Klassenerhalt reichen sollte, durch einen 23:20-Erfolg beim Vorletzten Flieden. Die SHG feierte nach drei Niederlagen in Folge gegen Großenlüder/Hainzell nach einer furiosen Aufholjagd in der zweiten Halbzeit einen allerdings etwas glücklichen 32:31-Heimerfolg.

Rückstand aufgeholt

Dabei holte die SHG einen Rückstand von sechs Toren auf und zeigte in der zweiten Halbzeit alte Qualitäten. „Wir haben aggressiver in der Deckung gespielt und uns über die erste und zweite Welle Torchancen herausgespielt. Dieses Spiel müssen wir auch gegen Alsfeld zeigen“, hofft Kramski darauf, dass seine Mannschaft da weitermachen wird, wo sie gegen Großenlüder/Hainzell aufgehört hat.

Da spätestens mit diesem Sieg die Abstiegssorgen vertrieben sein dürften, wird es nun für die SHG darum gehen, bei einer abstiegsgefährdeten Mannschaft zu punkten, um im Rennen um Platz fünf zu bleiben. Die Alsfelder haben nach dem schwierigen Start ihren personellen Umbruch verschoben und setzen nach der Reaktivierung ihres Rückraumspielers Jochen Stradal und der Rückkehr ihres Spielmachers Tomislav Zidar auf die bewährten Kräfte. (zmw)

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