Handball-Landesliga: Hofgeismar/Grebenstein unterliegt Wanfried 29:35

SHG nutzt Überzahl nicht

Treffer: Simon Adam von der SHG Hofgeismar/Grebenstein hebt nach einem Tempogegenstoß ab und trifft im Spiel gegen Wanfried. Seine fünf Tore reichten jedoch nicht für einen SHG-Sieg. Foto: Hofmeister

Grebenstein. Die SHG Hofgeismar/Grebenstein konnte den Vorjahreserfolg zu Hause gegen den VfL Wanfried nicht wiederholen und fiel nach der 29:35 (15:14)-Heimniederlage wieder auf einen Abstiegsplatz in der Handball-Landesliga zurück. Hierzu der Schnellcheck:

Die erste Halbzeit

Sie verlief sehr ausgeglichen mit wechselnden Führungen. Einmal gelang es, den Gastgebern mit zwei Toren in Führung zu gehen. Das war nach zehn Minuten, als Jan Erik Kleinschmidt, Simon Adam per Tempogegenstoß und Kristap Svank einen 4:5-Rückstand in eine 7:5-Führung umwandelten. Mit einem verwandelten Siebenmeter sorgte Christopher Gerhold für den 15:14-Pausenstand.

Die Wende

Durch zwei verwandelte Siebenmeter von Florian Bley und ein Tor von Rechtsaußen Paul Nemenco wandelten die Gäste kurz nach der Pause einen 14:15-Rückstand in eine 17:15-Führung. Die SHG blieb dran, doch unterliefen ihr zwei wohl spielentscheidende Patzer. So kassierten die Gastgeber nach dem 20:21-Anschlusstreffer durch Gerholds verwandelten Siebenmeter in zweifacher Überzahl den Gegentreffer von Linksaußen Maximilian Lippold zum 20:22 (40.).

Erneut in Überzahl fiel nach einem Fehlpass in der Vorwärtsbewegung in der 49. Minute das Tor zum 23:26 durch Milos Milosavljevic. Unmittelbar zuvor hatte SHG-Torhüter Jann Müller bei einem Tempogegenstoß noch gegen den VfL-Kreisläufer pariert. Bis zum 25:28 blieb die SHG noch im Spiel, ehe sich die Gäste sechs Minuten vor Schluss entscheidend auf 25:30 absetzten und Gerhold erstmals von der Siebenmetermarke scheiterte.

Individuelle Klasse

Der Gast aus Wanfried präsentierte sich weitaus stärker als es der Tabellenplatz aussagte. Herausragende Individualisten beim VfL waren der linke Rückraumspieler Vladimir Djuric, Spielertrainer und Spielmacher Stefan Schröder sowie der Kreisläufer Milos Milosavljevic, die letztlich den Unterschied ausmachten.

Das sagte der Trainer

SHG-Trainer Stefan Böttcher machte in der zweiten Hälfte einen Kräfteverschleiß bei seiner Mannschaft für die Niederlage mitverantwortlich: „Einige Spieler von uns waren angeschlagen und konnten in der zweiten Hälfte nicht mehr richtig dagegenhalten.“

Wie war die Stimmung?

Auch in der Grebensteiner Kreissporthalle sorgten unter anderem die Grebensteiner Fußballer und die lautstarken Gästefans erneut für eine stimmungsvolle Kulisse.

Statistik

SHG: Brand (1.-37., 52.-60.)), Müller (37.-52.) - Lüdicke, Helling (2), F. Fehling (2), Gerhold (6/5), Hofmann, Schröer (3), Kramski (4), Kleinschmidt (2), Adam (5), Mock (2), Svank (3).

Wanfried: Degenhardt, Krause, Werner - Milosavljevic (6), Lippold (4), Ebel (1), Schröder (6), Djuric (10/3), Weiß (1), Bley (5/3), Nemenco (2), Wehr, Stradal (5).

Zuschauer: 170.

Schiedsrichter: Marco Hildebrand/Matthias Loll.

Spielverlauf: 2:4 (6.), 7:5 (11.), 9:10 (18.), 11:10 (22.), 17:16 (32.), 17:19 (36.), 21:22 (42.), 21:25 (44.), 23:25 (47.), 23:27 (49.), 25:28 (52.), 25:30 (54.), 26:33 (57.), 29:35 (60.).

Von Michael Wepler

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