Handball-Landesliga: Hofgeismar/Grebenstein beim Dritten zu Gast

Ohne Druck nach Alsfeld

Im Püfungsstress: Torwart Jann Müller (links) steht der SHG in Alsfeld nicht zur Verfügung. So wird Daniel Brand die alleinige Verantwortung tragen. Foto:  Hofmeister

Hofgeismar. Nach einem mit vier Siegen in Folge und nur einer Niederlage sehr erfolgreichen März steht Handball-Landesligist SHG Hofgeismar/Grebenstein am Samstag (19.30 Uhr) in der Großsporthalle beim TV Alsfeld nun vor einer sehr schwer zu lösenden Aufgabe.

Nach dem überzeugenden 33:27-Heimerfolg über den Sechsten Rotenburg verbesserte sich die SHG auf den siebten Platz und ist ihrem großen Ziel Klassenerhalt einen großen Schritt näher gekommen. Hofgeismar/Grebenstein kann also ohne Druck an die Aufgabe gehen.

Der Liga weiter erhalten bleiben wird auch Alsfeld, das mit der hohen 24:36-Niederlage beim Spitzenreiter MT Melsungen II wohl die letzten Aufstiegschancen eingebüßt haben dürfte. Die Höhe der Niederlage täuscht jedoch über den tatsächlichen Spielverlauf hinweg, denn zwei Drittel des Spiels hielt der TV das Spiel offen.

Mit Degethoff und Erbuth

In der Tabelle wird es für die Mittelhessen nur noch um die Verteidigung des dritten Platzes gehen, da auch der Zweite Korbach zu weit weg erscheint. Vor eigenem Publikum wird Alsfeld seiner Favoritenrolle gerecht werden wollen.

Nach dem sehr knappen und etwas glücklichen 28:27-Hinspielerfolg wird die Mannschaft die Gäste sicherlich nicht unterschätzen. Diese werden es aber im Rückspiel sehr schwer haben, dem TV erneut Paroli bieten zu können, zumal erneut einige Schlüsselspieler fehlen werden.

Neben dem wahrscheinlich bis zum Saisonende fehlenden Rückraumspieler Philipp Schröer werden Torhüter Jann Müller wegen anstehender Examensprüfungen und der zuletzt so stark aufspielende Simon Adam (Urlaub) ausfallen. So wird im Tor Daniel Brand die alleinige Verantwortung tragen. Ansonsten werden Sebastian Degethoff und Jonas Erbuth aus der zweiten Mannschaft aushelfen. Gegen die starke Alsfelder Offensive um die Rückraumspieler Marc Imberger und Jochen Stradal sowie Spielmacher Daniel Dzaja wird besonders die SHG-Defensive gefordert sein. (zmw)

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