Endstand: 26:33

Ost-/Mosheim scheitert in der Relegation gegen Wehlheiden

Enttäuscht: Der TSV Ost-/Mosheim verpasste die Rückkehr in die Landesliga. Jan-Hendrik Otto (von links), Dennis Wittig, Björn König und Matthias Helferich sind sichtlich bedient. Foto: Hedler

Kassel. Der TSV Ost-/Mosheim verlor das Relegations-Rückspiel bei den Handballern der TG Wehlheiden 26:33 (11:11) und verbleibt damit in der Bezirksoberliga.

Wie im Hinspiel (22:23) hatte die Mannschaft von Trainer Mario Lubadel ein Problem mit dem Nervenkostüm (fünf verworfene Siebenmeter) und sie leistete sich wieder einen Einbruch, der über den Aufstieg entschied.

Start mit offensiver Deckung

Die Hochländer starteten gut, stellten die Wehlheider mit ihrer offensiven Deckung inklusive Manndeckung gegen Linkshänder Kevin Trogisch vor Probleme. Aber im Positionsangriff offenbarte die Lubadel-Sieben Schwächen. So entwickelte sich ein zäher Beginn mit etlichen Fehlwürfen auf beiden Seiten. Nach zehn Minuten stand es gerade einmal 2:1 für Ost/-Mosheim.

Rechte Seite bleibt blass

Nur einer blieb 60 Minuten ganz cool: Nico Bachmann. Der Hochländer absolvierte sein letzte Spiel für den TSV - er wechselt bekanntlich nach der Serie zu Gegner Wehlheiden. Aufregung? Woher denn. Verkrampftheit? Keine Spur. Der Rückraumspieler war der Faktor beim TSV. Ihm gelang praktisch alles. Er traf von Halblinks, von Außen, lieferte fantastische Anspiele an den Kreis und eine vorbildliche Deckungsarbeit.

Kritik für Mario Lubadel

Aber ein Bachmann allein war einfach zu wenig. „Ohne eine rechte Angriffsseite kannst du in einer Aufstiegsrelegation nicht weiterkommen“, kritisierte Mario Lubadel den zukünftigen Oberliga-Spieler Jan-Hendrik Otto und seine Nebenleute.

Trotzdem war es bis zum Seitenwechsel ausgeglichen. Das änderte sich mit zunehmender Spieldauer. Immer häufiger fand fortan Trogisch die Lücken in der Abwehr, während die Hochländer eine schwache Chancenverwertung an den Tag legten. Das war fatal für die Moral des Bezirksoberligisten, der jetzt immer offener decken musste. So hatte Wehlheiden leichtes Spiel und feierte den verdienten Aufstieg.

Gratulation zum Aufstieg des Wehlheider

„Wir haben es nicht geschafft, die Nerven zu behalten“, meinte Lubadel, der Wehlheidens Coach Dino Duketis zum Aufstieg gratulieren musste. Der Ex-Gensunger hatte das Team erst vor einer Woche übernommen und machte es besser als vergangene Serie. Da verlor er als Spieler des HSC Zierenberg in der Relegation gegen Flieden. 

Die Tore

Wehlheiden: Werner (1. bis 50. Minute, 10 Paraden/20 Gegentore) - Trogisch 6/1, Krug 6, Sandner 1, Reinbold 3, Cezanne 3, Mock, Wolk 1/1, Deis 4, Lausch 4, Hofmann 1, Ringleb 4, Vogel. 

Ost-/Mosheim: Lubadel (15/17), Wittig (0/6) - Remus 4/1, N. Bachmann 10/1, Schröder 1, Harbusch 3, Wicke 4, Hagemann, Otto 2, Neurath 1, Helferich 1/1, Kinnback 1, König. SR: Ekk/Sachtleber - Z. 600 Siebenmeter: 2/4 - 3/8. Zeitstrafen: 4:14 Minuten.

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