Landesliga: MT II vor Hinz und Feckler gewarnt

Ost-Mosheim will der Notlage trotzen

Yannic

Schwalm-Eder. Im wichtigen Abstiegsduell der Handball-Landesliga der Männer erwartet der TSV Ost-Mosheim die HSG Hofgeismar/Grebenstein. Tabellenführer MT Melsungen II will gegen den HSC Landwehrhagen den 17. Saisonsieg feiern.

TSV Ost-Mosheim - HSG Hofgeismar/Grebenstein (Sa. 19.30 Uhr). Trotz der dramatischen personellen Situation bei den Hochländern (wir berichteten) will das Team von Trainer Mario Lubadel gegen die Gäste einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf holen. „Die Partie hat einen hohen Stellenwert für uns“, sagt TSV-Coach Lubadel, „denn Hofgeismar steht in der Tabelle unmittelbar vor uns.“ Der 47-Jährige schränkt aber ein: „Auch eine Niederlage wäre kein Beinbruch.“

Das Selbstvertrauen der Lubadel-Sieben ist groß, weil, das Team sich in diesem Jahr bisher nur der Ligaspitze um Melsungen und Korbach geschlagen geben musste und dabei trotz personeller Engpässe spielerisch überzeugte. „Wir sind qualitativ besser als die HSG“, sagt Lubadel, „aber wir müssen unsere Nerven im Griff haben.“ Der TSV kann erstmals auf Spielmacher Nico Bachmann zurückgreifen. Auch Yannic Neurath (Knieverletzung) ist wieder fit, während sich der Einsatz von Torjäger Florian Kusiek (Wade) kurzfristig entscheidet.

MT Melsungen II - HSC Landwehrhagen (So. 17 Uhr). „Eine unbequeme Mannschaft“, sagt MT-Trainer Andre Sperl über den HSC Landwehrhagen. Zentraler Akteur der Gäste ist der langjährige Gensunger Zweitligaspieler Sven Hinz, der sowohl im Abwehrverbund als auch als Spielmacher in der Offensive von zentraler Bedeutung ist. Daneben gehört der wurfgewaltige Halbrechte Louis Feckler und das Torhütergespann Rene Hüsken/Lars Herzfeld zu den Leistungsträgern der Hinz-Sieben.

Gegen die abstiegsbedrohten Gästesind die Bartenwetzer Favorit. „Es geht nur über Tempo“, sagt Sperl, „wir müssen sie mit unserer ersten und zweiten Welle überlaufen. Sonst kann es eng werden.“ Die Melsunger treten in Bestbesetzung an. (mgx) Foto: Kasiewicz

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