Primus TV Hersfeld empfängt Verfolger

Bad Hersfeld. Im Topspiel der Geistalhalle: Tabellenführer TV Hersfeld trifft am Samstag (18.30 Uhr) auf Oberliga-Absteiger SVH Kassel. Wir nennen vier Gründe, warum Sie sich das Spiel nicht entgehen lassen sollten.

1.Die Tabellensituation: Der TVH hat bislang alle seine acht Saisonspiele gewonnen. Und ist damit als einzige Mannschaft der Landesliga noch ungeschlagen. Kassel hat 10:6 Punkte und belegt den fünften Platz. Die SVH hat in Hünfeld gegen Vellmar und zuletzt gegen Baunatal verloren. Hersfeld wäre fast in Alsfeld gestrauchelt, doch Philipp Koch gelang der 29:28-Siegtreffer.

2.Peter Köpke: Ein Spieler in den Reihen des TVH hat eine Vergangenheit bei der SVH Kassel. Neuzugang Peter Köpke trug zu Drittliga-Zeiten das Trikot der Harleshäuser. Für ihn ist es ein besonderes Spiel, obwohl aus seiner damaligen Mannschaft nur noch Max Gribner dabei ist. „Ich hatte in Kassel eine schöne Zeit, obwohl es sportlich mit dem Abstieg aus der Dritten Liga natürlich besser hätte laufen können“, sagt der neue Mann des TVH, der bislang nicht nur auf dem Feld einen guten Eindruck hinterlassen hat.

3.Iljo Duketis: Wo Iljo Duketis auftaucht, ist immer etwas los. Mittlerweile 63 Jahre alt ist der emotionale Coach, der die Finger nicht vom Handball lassen kann. In Nordhessen ist er nach seinen Stationen in Baunatal, Kassel und Vellmar bekannt wie ein bunter Hund. Mit dem TV Eitra, für den er von 1992 bis 1997 tätig war, stieg er einst als Co-Trainer in die Bundesliga auf und trainierte die Mannschaft später in der Zweiten Liga. Und so wird Duketis auch am Samstag in der Geistalhalle sicher wieder viele alte Bekannte treffen – und viele Hände schütteln müssen.

4. Die Kulisse: War zuletzt schon richtig gut in der Geistalhalle. 300 kamen gegen Baunatal, 450 sogar gegen Eschwege und 400 zuletzt gegen Großenlüder. Und weil der TVH immer gewonnen hat, hat er sich auch diesmal eine große Kulisse verdient.

Von Sascha Herrmann und Niklas Hampe

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