Am Samstag kommt Hersfeld

SHG Hofgeismar/Grebenstein und das Prinzip Hoffnung in der Landesliga

Letzte Chance: Jonas Kramski und die SHG müssen gegen den Tabellenzweiten TV Hersfeld punkten, um auf den Klassenerhalt hoffen zu können. Foto: zhj

Grebenstein. Mund abwischen und weiter kämpfen – so dürfte die Devise des Handball-Landesligisten SHG Hofgeismar/Grebenstein beim anstehenden Heimspiel gegen den Tabellenzweiten TV Hersfeld (Anpfiff Samstag, 19 Uhr, Sporthalle Grebenstein) lauten.

Denn mit der jüngsten 25:28-Niederlage bei der TSG Dittershausen versäumte es die Sieben von Trainer Thomas Melzer, bis auf zwei Punkte auf einen rettenden Tabellenplatz heranzukommen. Somit sind drei Spieltage vor Saisonende die Chancen auf den Klassenerhalt deutlich gesunken.

„Die jüngste Niederlage war ein herber Rückschlag, im Kampf um den Ligaverbleib sind wir zwei Punkte zurück gefallen“, sagt denn auch SHG-Betreuer Andreas Kramski. Doch entmutigen lassen wollen sich die Vereinigten nicht. „Wir müssen diese Punkte jetzt zurückholen.“ An den verbleibenden Spieltagen müsse dann eben ein Erfolg gegen die beiden Spitzenklubs der Liga, Hersfeld und Melsungen II sowie gegen den Abstiegskandidaten Eschwege her.

Die Gastgeber sind nach Kramskis Auffassung gewillt, alles dafür zu tun, um das nahezu Unmögliche doch noch möglich zu machen. „Wir lassen die Köpfe nicht hängen. Dass Hersfeld bei uns verlieren kann, haben wir im vergangenen Jahr gesehen, als wir den TV dank einer grandiosen Leistung bezwingen konnten“, so Kramski. Für einen Erfolg müsse sein Team eine ähnlich starke Defensiv-Leistung wie im Spiel gegen Baunatal an den Tag legen. „Wir benötigen neben einer guten Abwehr auch den Druck aus dem Rückraum von beiden Halbpositionen“, so Kramski. Weiterhin werde seine Sieben versuchen, über Tempo zu einfachen Toren zu gelangen. Zudem schöpft der Betreuer Hoffnung, dass die Gäste als feststehender Vizemeister nicht übermotiviert zu Werke gehen. „Vielleicht kommen in dieser Partie ja auch mal TV-Spieler zum Einsatz, die zuvor weniger Spielanteile hatten. Schwer wird es dennoch.“

Für das Heimspiel wünscht sich Kramski zudem viele heimische Fans in der Grebensteiner Schulsporthalle. „Es ist wichtig, dass wir Unterstützung durch möglichst viele Zuschauer erfahren. Denn für uns ist theoretisch noch einiges zu holen, zumal sich die Konstellationen in den oberen Ligen geändert haben und womöglich auch mit Schützenhilfe ein viertletzter Platz zum Klassenerhalt genügt.“

Dafür wären allerdings sechs Punkte aus den anstehenden Spielen Pflicht. Für Melsungen II wäre eine Niederlage die erste in dieser Saison überhaupt. Am letzten Spieltag hätte die SHG allerdings eine realistische Chancen zum doppelten Punktgewinn: Eschwege ist einen Platz schlechter und steigt wohl ab. (zms)

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