Handball-Landesliga: SVH Kassel und TSG Dittershausen trennen sich 25:25

Remis in umkämpfter Partie

Durchgesetzt: Die SVH ließ Dittershausens Tim Sonnenschein nicht wie hier im Hinspiel frei werfen. Archivfoto: Koch

Kassel. Punkteteilung im Derby der Handball-Landesliga der Männer zwischen der SVH Kassel und der TSG Dittershausen: In einer hart umkämpften Partie trennte man sich mit 25:25 (15:16).

Den besseren Start erwischte dabei der bereits als Absteiger feststehende Gastgeber aus Kassel, der befreit aufspielte und sich bereits früh auf 4:1 (5.) absetzen konnte. Den noch mitten im Abstiegskampf steckenden Gästen hingegen war die Nervosität von Beginn an anzumerken. Der sonst so starken offensiven Deckung der Gäste fehlte der Zugriff und auch im Angriff fand Dittershausen nicht zu seinem gewohnten Tempospiel. Aber spätestens mit dem Treffer zum 5:5 (10.) waren dann auch die Gäste in der Partie angekommen und es entwickelte sich ein umkämpftes Spiel, in dem es bis zur Pause keiner Seite gelang, sich entscheidend abzusetzen.

In der zweiten Hälfte drückten dann die Unparteiischen Hoche/Kangelberg (HSG Werra), die nicht ihren besten Tag erwischt hatten, der Partie ihren Stempel auf. Zahlreiche Spielunterbrechungen, Zeitstrafen, Strafwürfe und zumindest fragwürdige Entscheidungen auf beiden Seiten ließen in einer ohnehin schon hektisch geführten Partie keinen rechten Spielfluss aufkommen und sorgten für erhitzte Gemüter.

Spätesten nach dem zwischenzeitlichen 23:20 (46.) für Dittershausen schien das Pendel zuungunsten der ersatzgeschwächten Gäste auszuschlagen. Doch die SVH mobilisierte noch einmal alle Reserven und konnte kurz vor Schluss wieder ausgleichen.

SVH-Trainer Andrii Doktorovych war mehr als zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Das war heute ein Punktgewinn für die Moral.“ Für sein Gegenüber, TSG Coach Artur Mikolajczyk, war am Ende die mangelnde Erfahrung seiner jungen Mannschaft ausschlaggebend für die Punkteteilung „Wir haben den Sack heute nicht zumachen können. Aber wir arbeiten weiter an unserem Projekt Klassenerhalt.“

SVH: Frohmüller, Gertenbach - Vaupel 9/4, Amneus Kirkemann 5, Brücker 3/1, Vukasin 3, Körber 3, Middecke 2, Heyne, Meister TSG: Herwig, Glöckner - Gerlach 6, Griesel 8, Braun 1, T. Poppenhäger 3/2, F.-M. Poppenhäger 1, Reinbold 4, Brede 2, Sonnenschein, Zimmermann, Berninger, Stein, Jentzsch

Von Christian Triebner

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