Handball-Landesliga: TG Rotenburg nimmt HSC nicht auf die leichte Schulter

Respekt vorm Schlusslicht

Er hat sich und sein Team noch lange nicht aufgegeben: HSC Landwehrhagens wurfgewaltiger Spielertrainer Sven Hinz (schwarzes Trikot), der mit seinem bislang sieglosen Team morgen bei der TG Rotenburg gastiert. Foto: Frankfurth/nh

Rotenburg. Wenn es tatsächlich stimmt, dass Hochmut vor dem Fall kommt, dann müssten die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg auf Erfolgskurs bleiben. Denn von Hochmut ist vor dem Heimspiel am Samstag um 17.30 Uhr gegen das Schlusslicht HSC Landwehrhagen nichts zu spüren.

Vier Siege in Folge hat die Mannschaft des TGR-Trainergespanns Robert Nolte/Uwe Mäusgeier geholt. Und jetzt kommt ein Team, das noch keinen einzigen Punkt ergattern konnte. Da müsste doch klar sein, wer gewinnt. Oder?

Robert Nolte weiß, dass in diesem Fall noch gar nichts klar ist. Schließlich hätten die Landwehrhagener anfangs große personelle Probleme gehabt. Doch nach und nach hat sich die Lage entspannt.

Glücklos in Hünfeld

Das zeigen auch ihre Ergebnisse. Auswärts gab es zuletzt in Hünfeld ein unglückliches 29:30, danach zu Hause gegen die überragenden Vellmarer mit 28:41 ein Resultat, das als völlig normal einzustufen ist. Fast alle Gegner haben in dieser Saison gegen Vellmar ähnliche Packungen bezogen. So auch die TGR beim 29:41.

Weniger normal ist, dass der HSC Landwehrhagen gegen Vellmar 40, 45 Minuten gut mitgehalten und nur knapp im Rückstand gelegen hat. Und dass sein Spielertrainer Sven Hinz in dieser Partie elf Tore gelangen.

Diese Mannschaft hat sich noch lange nicht aufgegeben. Und schon gar nicht Sven Hinz. Der frühere Zweitliga-Handballer hat erst kürzlich im HNA-Interview festgestellt, dass er noch nie abgestiegen ist - und dass dies auch so bleiben soll.

Robert Nolte hofft, dass der Gegner mit dem Punkten nicht ausgerechnet in Rotenburg anfängt. Er glaubt, dass sich morgen eine interessante Begegnung entwickeln wird. Dem Gast attestiert er, eine richtig gute erste Sieben zu haben. Neben Routinier Sven Hinz, der in der Abwehr wie im Angriff die Fäden zieht, haben ihn vor allem Kreisläufer Arne Heyne, Distanzschütze Patrick Zimmermann und Torwart Mario von Gemünden beeindruckt.

Ebenhoch wieder dabei

Beide Teams drücken gerne aufs Tempo, nutzen die Schnelle Mitte. „Die stehen sehr gut in ihrer 6:0-Abwehr, da müssen wir geduldig sein“, sagt der TGR-Coach. Er kann auf sein Erfolgteam der vergangenen Wochen bauen. Auch Stefan Ebenhoch wird wieder dabei sein. Er hatte am Sonntag in Grebenstein gefehlt, weil er zu Hause einen Wasserrohrbruch hatte und auf den Klempner warten musste, als sich seine Kollegen auf den Weg machten.

Von Thomas Walger

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