Handball-Landesliga: Hinz trifft in spannender Schlussphase

HSC rettet einen Punkt

Auch er zeigte im Angriff eine couragierte Leistung: Maurice Becker (links gegen Tomislav Bakic) traf sechsmal. Foto: Frankfurth

Landwehrhagen. Na also, es geht noch was. So ganz sang- und klanglos will sich der HSC Landwehrhagen nicht aus der Handball-Landesliga verabschieden. Der Abstieg steht zwar nun auch rechnerisch fest, doch das 31:31 (17:16) gegen den Tabellenfünften aus Rotenburg war ein Achtungserfolg.

Obwohl sogar ein Sieg möglich war. Eigentlich hätte er sogar herausspringen müssen, doch in der letzten Angriffsaktion wurde der Kopf etwas verloren: Niklas Schwenke war frei am Wurfkreis, entschied sich aber für ein unnötiges Abspiel. Gut, dass die Rotenburger die restliche Spielzeit nicht nutzten.

Zu Beginn waren die Gastgeber vor ihren wenigen Zuschauern überraschend gut gestartet und führten mit vier Toren Vorsprung (9:5/11.). Nach einigen überhasteten Angriffsaktionen konterte Rotenburg aber zum 10:10. Nach dem Seitenwechsel schienen die Gäste recht schnell auf die Siegerstraßen einbiegen zu können. Sie legten ein 22:19 vor. Doch Landwehrhagen steigerte sich nun besonders in der Abwehr und packte ordentlich zu. Der erneute Ausgleich war beim 26:26 nach 46 Spielminuten geschafft.

Die Schlussphase wurde spannend. Erst führte der HSC, dann die Gäste mit 33:32. HSC-Spielertrainer Sven Hinz war es vorbehalten, mit seinem siebten Tor für den Punktgewinn zu sorgen. „Generell bin ich zufrieden, auch wenn wir lange nicht die nötige Aggressivität in der Abwehr gezeigt haben“, meinte er. Rotenburgs Robert Nolte bemängelte die Einstellung seiner Jungs: „Die Mannschaft hat wohl gedacht, sie könnte hier einen Sieg im Vorbeigehen mitnehmen.“

HSC: Erlbeck, Frey – Rohdich 7, Hinz 7/3, Becker 6, Zimmermann 6, Brücker 3, Heyne 2, Kudzma 2, Merwar, Hörder, Höpcke, Schwenke.

Blick in die Landesliga Hessen-Nord: Mit dem 34:28-Erfolg bei der HSG Baunatal sicherte sich der TSV Vellmar am viertletzten Spieltag vorzeitig die Meisterschaft. Damit kehrt das Team nach nur einer Saison wieder in die Oberliga zurück. Konkurrent TSV Korbach patzte gleichzeitig mit 34:35 in Hofgeismar. Dem Tabellenzweiten TV Hersfeld werden aufgrund von zu wenigen Schiedsrichtern im Verein ohnehin noch vier Punkte abgezogen. (zmf)

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