Handball-Landesliga: Rotenburger empfangen starke MSG Großenlüder/Hainzell

TGR braucht noch Punkte

Er ist eine Schlüsselfigur im Team der TG Rotenburg: Boze Balic, der hier wirft. Ist er morgen fit und in Form, dann steigen die Chancen der TGR auf einen Heimerfolg. Foto: Walger

Rotenburg. Nach dem 27:40-Debakel im Derby beim TV Hersfeld wollen die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg am Samstag ab 17.30 Uhr wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Es wartet allerdings eine schwere Aufgabe auf sie. Denn in der Rotenburger Großsporthalle wird der Tabellenvierte MSG Großenlüder/Hainzell zu Gast sein.

Die Ausgangslage

Sieg oder Unentschieden, so lautet die Vorgabe von Uwe Mäusgeier, der die TGR gemeinsam mit Robert Nolte trainiert. Ein Blick auf die Tabelle reicht, um zu wissen, dass die Rotenburger Mannschaft noch dringend Punkte braucht, um die Klasse zu halten - zumal sie von den gefährdeten Teams das wohl schwerste Restprogramm zu absolvieren hat.

Drei oder sogar vier Absteiger wird es geben. Das abgeschlagene Schlusslicht SVH Kassel und der TV Alsfeld, dem noch zwei Punkte wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls abgezogen werden, können nicht mehr an den Rotenburgern vorbeiziehen. Korbach, Dittershausen und Eschwege aber schon.

Der Weg ans Ziel

Sollte die TGR morgen leer ausgehen, wäre der Schaden reparabel: Denn wenn nach der Osterpause am 22. April ein Sieg bei der TSG Dittershausen gelingt, würde das die Rettung bedeuten. Dann könnten die Rotenburger eine Woche später zum Saisonabschluss vor heimischem Publikum gegen Wehlheiden ohne Erfolgsdruck aufspielen. Doch zunächst einmal steht die Aufgabe gegen die MSG Großenlüder/Hainzell in ihrem Fokus.

Der Blick zurück

In der Hinrunde setzte es eine 27:36-Niederlage - allerdings fehlten der TGR damals einige Leistungsträger. Uwe Mäusgeier geht davon aus, dass diesmal bis auf Keeper Tomas Pankiewicz (Kreuzbandriss) alle Spieler an Bord sein werden, also auch wieder die angeschlagenen Balic-Brüder Boze (Achillessehne) und Tomislav (Ferse), Torwart Florian Schmidt sowie Martin Denk.

Uwe Mäusgeier hofft, dass die Mannschaft an die Leistung anknüpfen kann, die sie am 11. März bei den starken Wanfriedern gezeigt hat, als sie ganz knapp an einem Punktgewinn vorbeigeschrammt war.

Die in Hersfeld zu beobachtenden Unzulänglichkeiten müssen jedenfalls schnell abgestellt werden. Dort hat die TGR zuerst zu viele Chancen vergeben und sich dann technische Fehler geleistet, die zu Ballverlusten und Kontertoren geführt haben.

Der Gegner

Solche Nachlässigkeiten würden sich wohl auch morgen rächen, denn Großenlüder/Hainzell verfügt in Lukas Dimmerling über einen superschnellen Gegenstoßspezialisten. Bei dessen Tempo hätte sogar Simon Golkowski Probleme, mitzuhalten, sagt sein Coach.

Muss der Gegner dagegen über den Positionsangriff kommen, ist Uwe Mäusgeier nicht bange: „Da stehen wir richtig gut und haben Variationsmöglichkeiten.“ Deshalb kann ihn auch die Tatsache nicht schrecken, dass die Gäste ein flinkes Angriffsspiel mit häufigen Positionswechseln aufziehen.

Von Thomas Walger

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