TG Rotenburg empfängt zum Auftakt die MSG Hainzell/Großenlüder

Ein Motivator und Vorbild für die jungen Spieler: Sascha Köhler geht immer mutig voran. Er wird zur Freude von Trainer Robert Nolte in der ersten Garnitur der TGR aushelfen. Foto:  Walger

Rotenburg. „Für die Spieler ist es nach der langen Vorbereitung gut, wenn sie jetzt in den Wettkampfmodus kommen." Jetzt, das ist am Samstag ab 17.30 Uhr.

Denn dann schickt Trainer Robert Nolte seine Landesliga-Handballer von der TG Rotenburg wieder aufs Feld. Zur Saisonpremiere kommt die MSG Hainzell/Großenlüder in die Rotenburger Großsporthalle.

Optimal sind die Voraussetzungen für die TGR allerdings nicht. Denn ihre Coaches Robert Nolte und Uwe Mäusgeier haben die Vorbereitungsphase eigentlich noch gar nicht richtig abgeschlossen. Das liegt daran, dass immer wieder einige Akteure wegen Verletzungen fehlten. Oder wegen schönerer Anlässe wie Urlauben oder einer bestandener Meisterprüfung wie Jan-Oliver Holl. Er wird zwar zum Auftakt rechtzeitig aus den verdienten Ferien zurück sein, weist aber Trainingsrückstand auf.

Ein großes Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Boze Balic. Ihn zwickt es nicht nur weiterhin im Rücken, nun bereitet auch die Achillessehne Probleme. „Er würde gerne helfen“, sagt Robert Nolte, „er soll aber schmerzfrei sein, wenn er aufläuft.“

Denk umgeknickt 

Martin Denk ist in einem Testspiel umgeknickt, hat aber zuletzt dank eines Tapes trainiert. „Ich denke schon, dass wir ihn einsetzen können“, sagt sein Coach. Auch der zweite Regisseur, Moritz Gerlach, ist durch eine Blessur am Fuß gehandicapt, befindet sich aber trotzdem in sehr guter Form.

In der ersten Garnitur aushelfen will Sascha Köhler. Der Routinier hat deshalb auch Angebote aus der Bezirksoberliga ausgeschlagen. „Er ist ein Mann, der immer nach vorne prescht. Als Motivator und Vorbild für die jungen Spieler ist er ganz wichtig für uns“, stellt Robert Nolte fest.

Keine Probleme gibt es auf der Torwart-Position, auch wenn hier weitgehend ohne Christian Koch geplant werden muss. Ihn hat es beruflich nach Mainz verschlagen. Doch Stammkeeper Tomas Pankiewicz hat sich von seinem Eingriff am Knie gut erholt, und im jungen Florian Schmidt steht ihm zudem ein richtig guter Schlussmann zur Seite.

Auch wenn sich die Rotenburger den nötigen Feinschliff wohl erst in den ersten Punktspielen holen können - gegen die MSG Hainzell/Großenlüder soll laut Robert Nolte morgen gleich der erste Sieg her: „Wenn der gelingen soll, müssen wir Lucas und Benedikt Dimmerling unter ihrem üblichen Schnitt von jeweils sechs Toren halten.“ Nolte warnt allerdings davor, sich nur auf das Brüderpaar zu fixieren.

Junge Scharfschützen 

Denn der Gast habe auch zwei gefährliche junge Schützen im Rückraum zu bieten. Und in Christian Waniek stehe der nicht nur körperlich starke, etatmäßige Kreisläufer wieder zur Verfügung. Er hatte lange an den Folgen einer gerissenen Achillessehne laboriert. Aber schon zum Finale der vergangenen Saison feierte er sein Comeback.

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