Gegen HSG Fuldatal/Wolfsanger in der Landesliga

TG Rotenburg fährt nach drei Siegen zuversichtlich zum Auswärtsspiel

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Er hatte im Dienstag-Training Probleme mit dem Knie: Gut möglich, dass Jan-Oliver Holl, der hier zum Wurf kommt, der TGR in Ihringshausen fehlen wird. 

Trotz des Heimvorteils der HSG HSG Fuldatal/Wolfsanger wollen die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg ihre Siegesserie fortsetzen. Ein Duell auf Augenhöhe ist zu erwarten.

Das findet am Samstag um 18 Uhr bei der HSG Fuldatal/Wolfsanger statt. Schauplatz ist die Sporthalle Eichhecke an der Ihringshäuser Grebenstraße.

Gleich mehrere Gründe sprechen dafür, dass es eine spannende Begegnung wird. Der erste: Beim ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison setzte sich die TGR nur knapp 29:28 durch. Der zweite: Beide Teams haben 18:16 Punkte auf dem Konto, sollten sich also auf Augenhöhe begegnen. Der dritte Grund: Die Kontrahenten sind gut drauf.

Denn die Rotenburger landeten zuletzt drei Siege in Folge, die HSG holte im gleichen Zeitraum fünf von sechs möglichen Punkten. Und sie hat am vergangenen Wochenende mit dem 34:22-Heimerfolg über den Tabellendritten Großenlüder/Hainzell für einen Paukenschlag gesorgt.

Allerdings misslang den ersatzgeschwächten Gästen nach der Pause so gut wie alles. Ihr Trainer Matthias Deppe sprach von kollektivem Versagen und bewies Humor, als er sagte: „Das war der gespielte Witz.“

Deppe bescheinigte Gegner HSG Fuldatal/Wolfsanger aber auch, dass sie sehr gut getroffen und überhaupt „Feuer“ gehabt habe. Diese gute Einstellung hat das Team von Fuldatals Trainer Hazim Presic auch schon in Rotenburg gezeigt, als es in den Schlussminuten um ein Haar einen 24:28-Rückstand noch wettgemacht hätte.

„Fuldatal hat eine junge, sehr schnelle Mannschaft“, weiß TGR-Coach Robert Nolte. „Mit Felix Heckmann und Adrian Rudolph verfügt die HSG auch über zwei Spieler, die sehr viel Verantwortung im Abschluss übernehmen.“ Ihre Nebenleute seien zwar weniger robust, dafür aber technisch sehr gut ausgebildet.

Schmales Spielfeld

„Wir wissen schon, was uns da erwartet“, stellt Robert Nolte fest und spricht in diesem Zusammenhang auch die Spielstätte an: „Die Halle der Fuldataler ist schon sehr speziell und immer wieder eine Herausforderung.“ Weil das Spielfeld schmaler sei als gewöhnlich, werde es vor allem für die beiden Außen etwas schwieriger, weil sie sich auf eine kürzere Anlaufbewegung vor dem Wurf einstellen müssten.

Robert Nolte sieht jedenfalls einen echten Heimvorteil für die Gäste. Verschrecken lässt er sich davon aber nicht: „Wir sind im Moment in fast allen Mannschaftsteilen sehr gut positioniert, so wie wir es uns vorstellen. Wir wollen gerne was mitnehmen aus Fuldatal.“ Er ist froh darüber, dass er zurzeit personell viele Alternativen hat: „Wenn wir wechseln, kommen neue Impulse.“

Der Rotenburger Trainer rechnet damit, dass sich sein Gegenüber Hazim Presic taktisch wieder etwas einfallen lässt, vielleicht ja eine Manndeckung gegen seinen Distanzschützen Boze Balic. „Aber wir sind gut drauf. Wir wissen, was wir können. Und wir wissen, was wir nicht können. Das ist auch wichtig.“

Gut möglich, dass die TGR diesmal auf Christian Eimer verzichten muss, der sich in dieser Woche einer Zahnoperation unterziehen musste. „Wir werden kein Risiko eingehen. Christian muss selbst entscheiden, ob es geht“, sagt Robert Nolte. Andere Spieler würden hüsteln, aber noch habe deshalb keiner abgesagt.

Fraglich ist auch der Einsatz von Kreisläufer Jan-Oliver Holl, der am Dienstag im Training Probleme mit dem Knie hatte. Im Hintergrund würde bereits die Planung für die nächste Saison laufen, berichtet Robert Nolte. Auch was die angeht, ist er guter Dinge.

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