TG Rotenburg peilt gegen HSG Baunatal einen Heimerfolg an

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Sein Mitwirken wäre wichtig für die TG Rotenburg: Doch ob Simon Golkowski am Samsag gegen die HSG Baunatal auflaufen kann, wird er erst nach dem Abschlusstraining entscheiden. Der Meniskus ist gereizt. 

Rotenburg. Ein Unentschieden gegen Eschwege, eine Niederlage in Hünfeld - im zweiten Heimspiel der Saison wollen die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg am Samstag den ersten Saisonsieg landen.

Zu Gast in der Rotenburger Großsporthalle wird ab 17.30 Uhr die HSG Baunatal sein.

An Teamgeist appelliert

Nach dem 27:36 in Hünfeld war im Training am Montag eine Aussprache fällig. Das Trainerduo Nolte/Mäusgeier versammelte die gesamte Mannschaft um sich. „Wir haben an den Teamgeist appelliert“, sagt Uwe Mäusgeier, „alle sollen an einem Strang ziehen, jeder soll wieder für jeden da sein. Gerade in der Abwehr kann einer alleine nichts bewirken.“

Der Deckung wird nach seiner Einschätzung gegen Baunatal eine Schlüsselrolle zukommen: „Wenn wir über die gesamte Spielzeit so gut stehen wie gegen Eschwege in den ersten 20 Minuten, dann wird es sich von ganz alleine ergeben, dass wir die beiden Punkte zu Hause behalten. Dann werden wir auch zu leichten Toren kommen.“

Die werden auch nötig sein, denn es kann gut sein, dass die Rotenburger auf ihre bewährte Flügelzange Einhorn/Golkowski verzichten müssen. Linksaußen Simon Golkowski musste wegen Knieproblemen in Hünfeld in der Schlussphase zuschauen. Die Diagnose liegt inzwischen vor: Reizung im Meniskus. Das sei heikel, sagt Uwe Mäusgeier, denn nimmt man das nicht ernst, könnte sich die Verletzung verschlimmern und sogar chronisch werden. Nach dem Abschlusstraining am Freitag wird der Spieler selbst entscheiden, ob es geht oder nicht.

Krücken weggelegt

Linkshänder Marcus Einhorn hat die Krücken inzwischen beiseite gelegt. Am kommenden Dienstag steht die Nachuntersuchung an. Vielleicht kann er dann am zweiten Oktober-Wochenende in Hofgeismar wieder mitwirken. Im Heimspiel an diesem Samstag fällt der Rechtsaußen definitiv aus.

Gegner HSG Baunatal hat mit dem jüngsten Kader seit Gründung der HSG 1993 schon vier Punkte eingesackt. Bei Hofgeismar/Grebenstein gab es einen 29:25-Erfolg, im Heimderby gegen die SVH Kassel ein 26:21. Kopf des Teams ist Tobias Oschmann. „Er verteilt die Bälle geschickt, hat einen guten Wurf und trifft die richtigen Entscheidungen“, zollt Uwe Mäusgeier dem HSG-Spielertrainer Respekt.

Auf die Frage, ob es den erhofften ersten Sieg für die TGR geben wird, sagt er: „Das möchte ich doch hoffen. Das ist immer das Ziel, das wir in eigener Halle anstreben. Und wenn wir unser Punktekonto auf 3:3 ausgleichen, dann sieht es schon viel entspannter aus.“

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