Handball-Landesliga:

TG Rotenburg will erst siegen, dann feiern

Er steht am Samstag im Blickpunkt: Gut möglich, dass Moritz Gerlach, hier am Ball, morgen zum letzten Mal im gelben Trikot der TG Rotenburg Regie führt - gegen sein früheres Team aus Dittershausen, zu dem er demnächst zurückkehren könnte. Foto: Walger

Rotenburg. In der Handball-Landesliga sind vor dem letzten Spieltag alle Entscheidungen gefallen.

Der TSV Vellmar steigt auf, der TV Flieden und der HSC Landwehrhagen steigen ab. Für die TG Rotenburg geht es im Heimspiel gegen die TSG Dittershausen am Samstag um 17.30 Uhr darum, den guten fünften Tabellenplatz zu verteidigen. Der Hünfelder SV und die SVH Kassel könnten das Team des TGR-Trainerduos Robert Nolte/Uwe Mäusgeier übeholen.

„Wir haben noch genügend Motivation, auch für das letzte Spiel“, sagt Robert Nolte, „wir wollen uns mit einer guten Leistung von unserem Publikum verabschieden.“ Bei der anschließenden Saison-Abschlussfeier mit den Anhängern - es wird gegrillt - wäre ein Sieg außerdem ja auch gut.

Mit dem Erreichten sind die Rotenburger Trainer sehr zufrieden, „gerade unter den gegebenen Umständen mit einigen Langzeitverletzten“, stellt Robert Nolte fest. Auch diesmal muss improvisiert werden. Neben Christian Eimer fehlt Martin Denk, der in Hersfeld drei Vorderzähne eingebüßt hat.

Kein Risiko eingehen

Aus dienstlichen Gründen ist der Einsatz von Sascha Köhler noch fraglich. Marcus Einhorn wird - Stand heute - nicht rechtzeitig von seiner Arbeit zurückkehren. Und beim lange verletzt gewesenen Keeper Tomas Pankiewicz will man im letzten Saisonspiel kein Risiko eingehen. Er schaut deshalb noch einmal zu. Zudem ist Boze Balic weiterhin angeschlagen. Der Rücken bereitet ihm Probleme.

Mit der Leistung beim TV Hersfeld am vergangenen Samstag kann Robert Nolte gut leben. Mit erfolgreicheren Abschlüssen hätte seine TGR den TVH durchaus noch in Bedrängnis bringen können, denn schön herausgespielte Möglichkeiten habe es zuhauf gegeben. „Unser Torwart Jan Schuster hat uns Gelegenheit verschafft, ein deutlich besseres Ergebnis als das 25:29 zu erreichen.“

Jetzt geht es gegen den besten Aufsteiger der Landesliga. In der Hinrunde in Dittershausen steigerte sich die TGR nach schwacher erster Halbzeit enorm, führte 90 Sekunden vor Schluss mit drei Toren, musste sich dann aber mit einem Remis begnügen.

„Die sind gut, die sind schnell, die sind technisch auf einem sehr hohen Stand“, lobt Robert Nolte die Dittershäuser und die Arbeit ihres Trainers Hinnerk Hrdina.

Besonders aufpassen müssen die Gastgeber auf den TSG-Rückraumschützen Christian Siebert, einen der erfolgreichsten Torjäger der Liga. Die TGR-Abwehr sollte aber zugleich in der Nahwurfzone aufmerksam sein und Anspiele an den Kreis unterbinden - denn die sind eine Spezialität des Kontrahenen.

Für TGR-Regisseur Moritz Gerlach ist die Partie ein Wiedersehen mit früheren Weggefährten. Er liebäugelt mit einer Rückkehr zur TSG Dittershausen - was Robert Nolte zwar verstehen kann, aber gerne in letzter Minute noch abwenden würde.

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