Landesliga: MT II lässt Landwehrhagen beim 37:20 keine Chance

Rückschlag für OMO

Merlin

Schwalm-Eder. „Wir haben einen Big-Point weggeschmissen“, ärgerte sich Ost-Mosheims Trainer Mario Lubadel nach der Niederlage seines Teams gegen die HSG Hofgeismar/Grebenstein. Durch die zwölfte Saisonniederlage stecken die TSV-Handballer tief im Abstiegskampf der Landesliga.

TSV Ost-Mosheim - HSG Hofgeismar/Grebenstein 24:25 (9:12). „Wir hatten den Sieg nicht verdient, weil wir im Angriff disziplinlos gespielt haben“, sagte ein enttäuschter TSV-Trainer Lubadel. Nur bis zum 6:2 (12.) setzte seine Mannschaft die Vorgaben des TSV-Übungsleiters auch um. „Dann haben wir aufgehört Handball zu spielen und uns in Einzelaktionen aufgerieben“, erklärte der 47-Jährige. So kämpften sich die Gäste wieder zurück ins Spiel und hatten beim 8:8 (25.) den Ausgleich geschafft.

Auch nach Wiederanpfiff fanden die Hochländer im Angriff nicht mehr zu ihrer Linie zurück. Dazu kam eine katastrophale Chancenverwertung. 17 Fehlwürfe aus dem Spiel und vier verworfene Siebenmeter konnte die Lubadel-Sieben nicht kompensieren. Als den Gästen per Siebenmeter 70 Sekunden vor dem Ende der Treffer zum 25:23 gelang, war die Partie entschieden.

Tore TSV: Harbusch 2, Lalek 2, N. Bachmann 1, Schröder 4, P. Bachmann 3, Barbura 2, Helferich 2, Kusiek 5, Eckhardt 2/2.

MT Melsungen II - HSC Landwehrhagen 37:20 (20:14). „Wir haben phasenweise eine sehr gute Leistung gezeigt“, erklärte MT-Coach Andre Sperl. Nur in der ersten Hälfte hatten die Bartenwetzer Probleme mit den Gästen, die ersatzgeschwächt ohne Torhüter Rene Hüsken und den wurfgewaltigen Linkshänder Louis Feckler angetreten waren.

„In der ersten Hälfte stand unsere Deckung nicht gut und wir haben in der Abwehr Probleme mit Sven Hinz gehabt“, erklärte Sperl. Bei den Gastgebern wusste in dieser Phase vor allem Torjäger Merlin Kothe mit Einzelaktionen zu überzeugen.

Nach Wiederanpfiff steigerte sich die MT-Defensive um Kreisläufer Petr Hruby. Nur noch sechs Tore gelangen den Gästen, während die Bartenwetzer ihre konditionellen Vorteile nutzten und die Führung kontinuierlich ausbauten. Den deutlichen Vorsprung nutzte MT-Coach Sperl, um munter durchzuwechseln. Durch den elften Sieg in Serie geht die Sperl-Sieben mit großem Selbstvertrauen in das richtungsweisende Duell mit dem TV Alsfeld.

Tore MT II: Dietrich 4, Kienast 2, Hruby 3, Bärthel 1, M. Kothe 9, Schanze 2, Rohde 1, Ploch 3, Lanatowitz 4, J. Kothe 2, Petersen 6. (mgx) Foto: Kasiewicz

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