Landesliga: OMO muss im Kellerduell punkten

Schicksalsspiel für die Lubadel-Sieben

Mario

Schwalm-Eder. Fünf Spieltage vor dem Ende der Saison hat sich die Situation im Abstiegskampf für Handball-Landesligist TSV Ost-Mosheim durch den Sieg des HSC Landwehrhagen weiter zugespitzt.

Im Kellerduell gegen den bereits als Absteiger feststehenden VfL Wanfried zählt für die Hochländer jetzt nur ein Sieg.

TSV Ost-Mosheim - VfL Wanfried (Sa. 19.30 Uhr). „Wir müssen Wanfried schlagen“, weiß TSV-Coach Mario Lubadel. „Sonst ist der Klassenerhalt fast unmöglich.“ Durch die vermeidbaren Niederlagen gegen Hofgeismar und Baunatal hat sich das Team selbst in diese Situation gebracht. „Meine Spieler müssen als Männer auftreten und fighten was das Zeug hält“, fordert Lubadel vollen Einsatz und hofft zudem auf die Unterstützung des Publikums: „Wir brauchen die Zuschauer, die uns motivieren und nach vorne peitschen, auch wenn es nicht einmal so läuft.“

Zu den Leistungsträgern der Gäste gehören der agile Rechtsaußen Alexander Hobbie sowie der zweitligaerfahrene frühere Gensunger Spielmacher Stefan Schröder. Daneben hat sich der VfL in der Winterpause mit Milos Milosejivic verstärkt. Der 30-Jährige kann sowohl auf Außen als auch im Rückraum und am Kreis auflaufen. Zudem verfügen die Gäste mit dem reaktivierten Toni Seiler und Henning Wehr über einen körperlich starken Mittelblock.

Dass Wanfried anständig aus der Liga scheiden will, machte das Team beim 35:27-Erfolg gegen Fuldatal deutlich. Eine besondere Bedeutung kann das Spiel im Hinblick auf die kommende Saison haben. Bei einem Abstieg würden beide Teams in der Bezirksoberliga erneut aufeinandertreffen. Die Hochländer werden personell zusammenbleiben. Im Kampf um den Wiederaufstieg hätte sich der VfL somit einen starken Gegner schaffen.

Hünfelder SV - MT Melsungen II (Sa. 18.30 Uhr). Eine schwierige Partie erwartet MT-Trainer Andre Sperl in Osthessen. „Hünfeld hat zwei, drei Spieler, die keine Lust haben, auswärts mitzufahren“, sagt Sperl, der damit rechnet, dass die Gastgeber mit personeller Verstärkung auftreten werden. Zu beachten sind Spielmacher Felix Kircher und der ungarische Torhüter Gabor Andorka, der bereits für Vezprem in der Champions-League spielte. „Von den ausstehenden Partien ist Hünfeld sicherlich die schwerste“, warnt Sperl, der in Osthessen wieder auf Merlin Kothe (Rückenprellung) zurückgreifen kann.

„Hünfeld ist spielerisch gut und tritt selbstbewusst auf. Wir werden 100 Prozent geben müssen“, sagt der MT-Übungsleiter, der den Gegner im Titelkampf keineswegs unterschätzen will. „Wir sind noch nicht durch. Noch ist alles offen.“ (mgx) Foto: Kasiewicz

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